Seltenes Phänomen "Pink Moon" am Freitag – Was hinter dem Namen steckt

Amerikanische Ureinwohner haben sich früher bei den Jahreszeiten am Mondkalender orientiert. Foto: imago/McPHOTO/Wolf-FeixAmerikanische Ureinwohner haben sich früher bei den Jahreszeiten am Mondkalender orientiert. Foto: imago/McPHOTO/Wolf-Feix

Berlin. Am kommenden Freitag geht der sogenannte "rosa Mond" auf. Doch wer eine pinke Färbung erwartet, wird enttäuscht. Der Name hat andere Gründe.

Der Vollmond in der kommenden Nacht von Freitag auf Samstag trägt den Beinamen "Pink Moon". Während der sogenannte Blutmond tatsächlich eine rosarote Färbung aufweist, erscheint der "Pink Moon" nicht wirklich pink.

Je nachdem von welchem Erdteil aus man auf den Himmelskörper blickt, kann der Mond bei Sonnenuntergang rötlich, orange erscheinen. Diese Farben ergeben sich aus der Komposition der Erdatmosphäre. 

Namensgebende Flammenblume

Der Name bezieht sich auf die "Pink Phlox" (Flammenblume), berichtet das traditionsreiche US-Sachbuch "The Old Farmer's Almanac". Die pinke Blume ist in Nordamerika ein bekannter Frühblüher. Daher benannten die amerikanischen Ureinwohner, die sich vor der Zeitrechnung am Mondkalender orientierten, den April-Vollmond nach der Blume. Auch den anderen Vollmonden im Jahr haben sie spezielle Namen vergeben:

  • Januar: Wolfsmond
  • Februar: Schneemond
  • März: Wurmmond
  • April: Rosa Mond
  • Mai: Blumenmond
  • Juni: Erdbeermond
  • Juli: Bockmond
  • August: Störmond
  • September: Maismond
  • Oktober: Jägermond
  • November: Biebermond
  • Dezember: Kalter Mond

Der exakte Moment, in dem der "Pink Moon" über Deutschland steht, ist Freitag, 19. April, 2019, 13.12 Uhr. In der Nacht auf Freitag und der Nacht auf Samstag wird er als leicht zu- beziehungsweise abnehmender Mond zu sehen sein.

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