20 Jahre nach Amoklauf Anschlag geplant? Columbine Highschool abgeriegelt – Fahndung nach 18-Jähriger

Von afp und dpa

Die Trauer nach dem Massaker an der Columbine Highschool vor 20 Jahren war weltweit riesig. Foto: dpa/Rick WilkingDie Trauer nach dem Massaker an der Columbine Highschool vor 20 Jahren war weltweit riesig. Foto: dpa/Rick Wilking

Los Angeles. 20 Jahre ist der Amoklauf an der Columbine Highschool her. Am Dienstag musste die Schule erneut wegen einer ernstzunehmenden Bedrohung abgeriegelt werden. Eine 18-Jährige sei "besessen vom Schulmassaker" bewaffnet Richtung Denver gefahren.

20 Jahre nach dem Schulmassaker von Columbine haben die Behörden wegen Drohungen einer bewaffneten Frau Alarm geschlagen. Die Schulbehörde im US-Bundesstaat Colorado ordnete am Dienstag verschärfte Sicherheitsmaßnahmen für mehr als 20 Schulen im Großraum Denver an, darunter die Columbine High School. Die Polizei teilte auf Twitter mit, sie untersuche eine ernstzunehmende Bedrohung, von der die Schulen möglicherweise betroffen seien. Die Kinder seien in Sicherheit.

18-Jährige "äußerst gefährlich"

Die Polizei identifizierte eine 18-Jährige als Verdächtige und warnte: "Sie ist bewaffnet und wird als äußerst gefährlich eingestuft."

Demnach reiste die 18-Jährige nach Colorado und sprach Drohungen aus, die den Großraum Denver betreffen. Die Behörden sprachen von einer "glaubwürdigen Bedrohung". Die Zeitung "Denver Post" schrieb, die junge Frau sei "besessen" vom Schulmassaker von Columbine. 

Das Foto stammt aus einer Überwachungskamera der Columbine Highschool von 1999. Es zeigt die zwei Täter während des Amoklaufes. Foto: imago/ZUMA Press

Zwei Schüler hatten am 20. April 1999 an der Columbine High School in Littleton, einem Vorort von Denver, zwölf Mitschüler und einen Lehrer erschossen. Danach begingen sie Suizid.


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