Kriminalfall in den USA 64 Katzenleichen bei angeblicher Tierschützerin entdeckt

Eine angebliche Tierschützerin hat Katzen misshandelt. Foto: imago/argumEine angebliche Tierschützerin hat Katzen misshandelt. Foto: imago/argum

Saint Paul. Sie behauptete, Tiere zu pflegen – doch stattdessen quälte und tötete eine US-Amerikanerin die wehrlosen Katzen. Auf ihre Spur kam die Polizei nur durch Zufall und die Hilfe eines Hausschweins.

In den USA machten Polizisten eine furchtbare Entdeckung: Unter anderem in Kühlschränken entdeckten sie auf einem Grundstück 64 Katzenleichen. Die Besitzerin des Hauses im US-Bundesstaat Minnesota hatte behauptet, ein privates Tierheim zu führen und sich als Tierpflegeheim bezeichnet. Nun muss sich die 26-Jährige vor Gericht verantworten. 

Aufgeflogen ist sie wegen ihres Hausschweins, wie unter anderem der "Independent" berichtet. Das war entlaufen und im Garten von Nachbarn wieder aufgetaucht. Die beschwerten sich bei der Polizei über das Tier. Bei einer anschließenden Hausdurchsuchung stießen die Beamten in Kühlschränken, Tiefkühlgeräten, im Haus und in Gräbern im Garten auf die 64 Katzenleichen. 

Urteil gesprochen

Doch in dem angeblichen Tierheim stießen die Polizisten auch auf lebende Tiere: 144 Katzen, fünf Hunde und ein Meerschwein. Viele der Tiere sollen von der jungen Frau misshandelt worden und in einem verwahrlosten Zustand gewesen sein. Sie wurde wegen Tierquälerei zu zwei Jahren auf Bewährung, 200 Stunden gemeinnütziger Arbeit und einer Therapie verurteilt. Außerdem darf sie nie wieder Tiere pflegen oder besitzen, wie der "Independent" berichtet.


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