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Lösch-Tipp von Donald Trump Reaktionen zum Brand von Notre-Dame: "Es bricht einem das Herz"

Von dpa und mao

Das Entsetzen in Paris ist groß. Foto: AFP/Eric FeferbergDas Entsetzen in Paris ist groß. Foto: AFP/Eric Feferberg 

Paris. Der schwere Brand in der Pariser Kathedrale Notre-Dame hat weltweit Betroffenheit ausgelöst. US-Präsident Donald Trump fügte seiner Anteilnahme noch einen wenig hilfreichen Ratschlag hinzu.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron: "Notre-Dame von Paris den Flammen ausgeliefert. Emotion einer ganzen Nation." Er sei in Gedanken bei allen Katholiken und allen Franzosen. Wie alle französischen Mitbürger sei er an diesem Abend traurig, "diesen Teil von uns brennen zu sehen". Später fügte er in einem weiteren Tweet hinzu: "Wir werden Notre-Dame wieder aufbauen." (Weiterlesen: Die aktuellen Ereignisse aus Paris im Liveblog)

Der französische Premierminister Édouard Philippe: "Unsere Traurigkeit ist unbeschreiblich, aber wir kämpfen immer noch. An diesem Abend kämpfen die Feuerwehrleute heldenhaft gegen das Feuer." 

Die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo sprach von einem "fürchterlichen Brand".

US-Präsident Donald Trump: "So schrecklich, das verheerende Feuer an der Notre-Dame-Kathedrale in Paris zu sehen. Vielleicht könnten fliegende Wassertanks eingesetzt werden, um es zu löschen. Es muss schnell gehandelt werden!"

Die Reaktion der französischen Fachleute ließ nicht lange auf sich warten: Von einem Flugzeug Wasser auf ein solches Gebäude abzuwerfen, könne zum Einsturz des gesamten Gebäudes führen, schrieb der französische Zivilschutz auf Twitter.

Deutschlands Regierungssprecher Steffen Seibert: "Es tut weh, diese schrecklichen Bilder der brennenden Notre-Dame zu sehen. Notre-Dame ist ein Symbol Frankreichs und unserer europäischen Kultur. Mit unseren Gedanken sind wir bei den französischen Freunden."  

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Junker: "Ich verfolge minütlich den Brand, der Notre-Dame in Paris gepackt hat. Notre-Dame gehört der ganzen Menschheit. Welch trauriger Anblick. Ich teile die Gefühle der französischen Nation, die auch unsere sind."

EU-Ratspräsident Donald Tusk: "Notre-Dame von Paris ist Notre-Dame von ganz Europa. Wir stehen heute alle an der Seite von Paris."

UN-Generalsekretär António Guterres: "Entsetzt über die Bilder aus Paris mit dem Feuer, das die Kathedrale Notre-Dame verschlingt - ein einzigartiges Beispiel des Welterbes, das seit dem 14. Jahrhundert steht. Meine Gedanken sind bei den Menschen und der Regierung in Frankreich." 

Der frühere US-Präsident Barack Obama: "Es liegt in unserer Natur zu trauern, wenn wir sehen, wie Geschichte verloren geht – aber es liegt auch in unserer Natur, für morgen wieder aufzubauen, so stark wir können."

Auch seine Frau Michelle Obama meldet sich auf Instagram zu Wort und erinnert sich an ihren ersten Besuch in Notre-Dame:

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I will never forget the first time I walked into the Notre Dame Cathedral. I was a teenager on a school trip to Paris. It was my very first international trip, and until then, I hadn’t seen much outside of the South Side neighborhood I grew up in. But the majesty of Notre Dame—the history, the artistry, the spirituality—took my breath away. The feeling was almost indescribable—a place that lifts you to a higher understanding of who we are and who we can be. Every time I’ve visited in the years since, including as First Lady, I felt the same thing. So being here in Paris tonight, my heart aches with the people of France. Yet I know that the Notre Dame I experienced all those years ago, as so many others have over the centuries, will soon awe us again.

A post shared by Michelle Obama (@michelleobama) on Apr 15, 2019 at 4:13pm PDT

Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz: "Schockierende Bilder aus Paris. Ein Wahrzeichen, Weltkulturerbe und eines der schönsten Bauwerke der französischen Geschichte. Notre-Dame steht in Flammen. Wir hoffen, dass kein Mensch verletzt ist. Unsere Gedanken sind in Paris."

Italiens Ministerpräsident Guiseppe Conte: "Ein Stich ins Herz für die Franzosen und für uns Europäer."

Londons Bürgermeister Sadiq Khan: "Herzzerreißende Szenen der Notre-Dame-Kathedrale in Flammen. London steht heute im Schmerz an der Seite von Paris, in ewiger Freundschaft."

Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg: "Es bricht einem das Herz, Notre-Dame in Brand zu sehen. Wir denken an alle, die daran arbeiten, dieses große Symbol der europäischen Kultur zu retten, und an das französische Volk."

Die Chefin der UN-Kulturorganisation Unesco, Audrey Azoulay, sagte zu Reportern: "Notre-Dame ist ein Symbol für die ganze Welt." Die Unesco sei schon mit dem Kulturministerium und der Kirche in Kontakt. "Wir brauchen eine sehr schnelle Beurteilung der Schäden." Es müssten rasch "strategisch wichtige Entscheidungen getroffen werden".

Norwegens Regierungschefin Erna Solberg: "Herzzerreißend, Notre-Dame in meiner Lieblingsstadt Paris in Flammen zu sehen. Hoffe, so viel wie möglich kann gerettet werden." 

Auch der Vatikan reagierte bestürzt: "Der Heilige Stuhl hat die Nachricht des entsetzlichen Brandes, der die Kathedrale von Notre-Dame, Symbol der Christenheit in Frankreich und der Welt, verwüstet hat, mit Schock und Trauer aufgenommen", erklärte Papst-Sprecher Alessandro Gisotti.

Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick: "Der Brand in Notre-Dame geht mir zu Herzen Wahrzeichen der christlichen Kultur Europas, für die Franzosen ein Symbol ihrer Nation. Sie muss restauriert werden. Es freut mich, dass die Dornenkrone Christi gerettet ist, die meinem Namenspatron,dem heiligen Ludwig,so kostbar war."


Superstar Neymar von Paris St. Germain betet für Paris: 

Schauspieler Gérard Depardieu: "Mir fehlen die Worte, diese Wunde an der Kathedrale von Notre-Dame ist entsetzlich, aber es ist ein Unheil, das vom Himmel hereinbricht und unsere Gesellschaft trifft, die immer instabiler wird und kein Fundament hat". Er habe die Bilder des Brandes am Montagabend mit Bestürzung gesehen. "Ich glaube, dass ich schnellstmöglich nach Paris zurückkehre. Es ist eine schreckliche Wunde für die ganze Stadt."

Foto: dpa/Thierry Roge



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