Knapp 27.000 Euro Wert Pornosammlung zerstört – Sohn verklagt Eltern auf Schmerzensgeld

Die zerstörte Sammlung soll jahrzehntealte Filme umfasst haben. Symbolbild: imago/imagebrokerDie zerstörte Sammlung soll jahrzehntealte Filme umfasst haben. Symbolbild: imago/imagebroker

Detroit. Es geht um sehr viel Geld: In den USA verklagt ein Sohn seine Eltern, weil diese seine Sammlung von Pornofilmen vernichtet haben. Schließlich seien Sammlerstücke darunter gewesen.

86.000 US-Dollar fordert ein 40-jähriger Amerikaner von seinen Eltern, weil diese seine Sammlung von pornografischen Filmen und Sexspielzeug entsorgt haben. Der Mann, über dessen Klage diverse Medien berichten, war nach seiner Scheidung für eine kurze Zeit wieder zurück in sein Elternhaus gezogen – im Gepäck mindestens vierzehn Kisten voller Pornofilme, Magazine und erotischer Spielsachen, wie die britische "Sun" schreibt.

Da das Zusammenleben mit den Eltern nicht funktionierte, zog der begeisterte Sammler von Michigan in den US-Bundesstaat Indiana. Allerdings schaffte es nicht die gesamte pornografische Sammlung mit an den neuen Wohnort. 14 Umzugskisten voller sündigem Besitz fehlten. 

Wertvolle Sammlerstücke zerstört

Der Pornografie-Liebhaber alarmierte die Polizei, wie der US-Sender Fox berichtet. Er hatte gleich seine Eltern in Verdacht. In einer Email soll der Vater bereits zugegeben haben, zwölf Kartons voller Pornos und zwei voller Sexspielzeug zerstört zu haben. Er habe seinen Sohn nur schützen wollen, schließlich habe dieser sowohl an der Universität als auch an der Schule Probleme gehabt, weil er mit pornografischen Filmen und Magazinen handelte.

Da die Polizei sich nicht um die verschwundenen Kartons kümmern wollte, reichte der 40-Jährige nun Zivilklage ein, so "ABC News". Da er wertvolle Filme besessen habe, die heute nicht mehr zu erhalten seien, beziffert er den Wert seiner verlorenen Sammlung auf knapp 30.000 US-Dollar. Als Schmerzensgeld fordert er nun beinahe das dreifache: 86.000 US-Dollar, umgerechnet etwa 76.000 Euro. Wie das Gericht entscheidet, bleibt abzuwarten.


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