Nach rassistischem Anschlag in zwei Moscheen Neuseeland gedenkt der Opfer von Christchurch

Von dpa

Angehörige und Polizei bei einer Beisetzung der muslimischen Todesopfer. Foto: dpa/Mick TsikasAngehörige und Polizei bei einer Beisetzung der muslimischen Todesopfer. Foto: dpa/Mick Tsikas
dpa/Mick Tsikas

Christchurch. 50 Menschen sind bei einem rassistischen Anschlag in zwei Moscheen in Neuseeland ums Leben gekommen, von den etlichen Verletzten befinden sich noch acht in einem "kritischen Zustand".

Mit zwei Schweigeminuten will Neuseeland am Freitag der 50 Todesopfer des rassistisch motivierten Anschlags von Christchurch gedenken. 

Lesen Sie dazu: 18-Jähriger wegen Verbreitung von Attentat-Livestream vor Gericht

Eine Woche nach dem Massaker eines mutmaßlich rechtsextremistischen Täters in zwei Moscheen soll das ganze Land stillstehen. Dies kündigte Premierministerin Jacinda Ardern am Mittwoch bei einem weiteren Besuch in der Stadt an. Unterdessen wurden die ersten Todesopfer nach islamischem Ritus beigesetzt.

Trauernde Muslime. Foto: dpa/Mark Baker

Acht Menschen noch in "kritischen Zustand"

Mit hoher Wahrscheinlichkeit sind alle 50 Toten Muslime. Die kriminaltechnischen Ermittlungen dauerten allerdings auch am Mittwoch noch an. Ardern kündigte auch an, dass es zu einem späteren Zeitpunkt in Christchurch eine nationale Trauerfeier geben soll. 

Am Mittwoch wurden noch 29 Verletzte in verschiedenen Krankenhäusern behandelt. Unter den acht Menschen, die noch in "kritischem Zustand" sind, ist auch ein vierjähriges Mädchen.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN