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Entwarnung nach "Katwarn"-Meldung Mysteriöser Gestank in Hamburg sorgt für mehr als 100 Feuerwehreinsätze

Von dpa

In Hamburg stinkt es am Dienstagabend in mehreren Stadtteilen. Symbolbild: imago/WaldmüllerIn Hamburg stinkt es am Dienstagabend in mehreren Stadtteilen. Symbolbild: imago/Waldmüller

Hamburg. Am Dienstagabend melden etliche Hamburger starken Gestank. Die Feuerwehr ist zu mehr als hundert Einsätzen ausgerückt. Kurz vor Mitternacht gab es Entwarnung.

Wegen Gasgeruchs ist die Feuerwehr in Hamburg am Dienstagabend zu mehr als hundert Einsätzen ausgerückt. Seit etwa 18.30 Uhr sei es im Stadtgebiet, vor allem nördlich der Elbe, zu "starken Geruchsbelästigungen" gekommen, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Auch die Warn-App "Katwarn" wurde ausgelöst. 

Es habe aber keine Gesundheitsgefahr bestanden, hieß es weiter. Zunächst hieß es noch, Anwohner sollten Türen und Fenster geschlossen halten. 

Um kurz vor Mitternacht beendete die Feuerwehr ihren Einsatz. Es gebe nicht etwa ein Leck an einer städtischen Gasleitung, sondern der "faulige" Geruch sei durch ein "chemisches Nebenprodukt" aufgetreten. Die Einsatzkräfte vermuteten eine Austrittsstelle im Bereich Köhlbrands, einem Mündungsarm der Süderelbe in die Norderelbe.

Die Feuerwehr rückte in dem Zusammenhang zu mindestens 110 Einsätzen aus. Betroffen war ein Gebiet von den Landungsbrücken über Rotherbaum bis nach Eppendorf und weiter in den Hamburger Norden bis zur Landesgrenze nach Norderstedt. Überall seien Messungen durchgeführt worden – aber ohne Ergebnis, sagte der Sprecher. 


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