Ermittlungen nach Geldtransporter-Überfall Wohnungsrazzia in Berlin

Von afp

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Die Wohnungsrazzia steht in Zusammenhang mit Ermittlungen zu einem Überfall auf einen Geldtransporter im Oktober 2018 am Berliner Alexanderplatz. Foto: dpa/Bernd von JutrczenkaDie Wohnungsrazzia steht in Zusammenhang mit Ermittlungen zu einem Überfall auf einen Geldtransporter im Oktober 2018 am Berliner Alexanderplatz. Foto: dpa/Bernd von Jutrczenka

Berlin. Bei einer Razzia in Berlin wurden mehrere Wohnungen durchsucht. Die Ermittlungen stehen in Zusammenhang mit einem Geldtransporter-Überfall am Alexanderplatz.

Die Polizei hat nach dem Raubüberfall auf einen Geldtransporter im Oktober am Dienstag mehrere Wohnungen in Berlin durchsucht. Ziel sei es gewesen, weitere Beweismittel in dem Verfahren aufzufinden, erklärten Polizei und Staatsanwaltschaft Berlin. 

Durchsucht wurden die "Wohnanschriften von zwei Beschuldigten im Alter von 25 und 38 Jahren in Kreuzberg, Steglitz und Tempelhof". An dem Einsatz waren demnach unter anderem Spezialeinsatzkräfte des Landeskriminalamts und Einsatzkräfte der Bereitschaftspolizei beteiligt.

Überfall auf Geldtransporter

Am 19. Oktober hatten mehrere Täter einen Geldtransporter mit zwei Autos nahe dem Alexanderplatz ausgebremst. Die Angreifer bedrohten die Insassen des Transporters mit Schusswaffen, während sie den Transporter aufbrachen und Geldkassetten in eines der zuvor gestohlenen Tatfahrzeuge verluden. Auf der Flucht vor einem Streifenwagen gaben die Angreifer Schüsse ab. Die Polizei brach daraufhin die Verfolgung ab.

Beute machten die Täter jedoch nicht. Einen Teil des Geldes verloren sie laut Polizei am Tatort, der Rest blieb im Transporter zurück.Im Dezember nahm die Polizei zwei Verdächtige im Zusammenhang mit dem Raubüberfall fest.

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