Naturkatastrophe in Kuba Tornado fordert drei Todesopfer und Hunderte Verletzte

Von afp

Sturmböen erreichten bis zu 100 Stundenkilometer. Foto: dpa/Ramon EspinosaSturmböen erreichten bis zu 100 Stundenkilometer. Foto: dpa/Ramon Espinosa

Havanna . Ein Tornado richtet im Westteil Kubas schwäre Schäden an. Sturmböen erreichten bis zu 100 Stundenkilometer.

Bei einem Tornado sind in der kubanischen Hauptstadt Havanna mindestens drei Menschen ums Leben gekommen und 172 weitere verletzt worden. Der Wirbelsturm habe in der Nacht zum Montag besonders stark im südöstlichen Stadtteil Regla gewütet, teilte Kubas Präsident Miguel Díaz-Canel im Kurznachrichtendienst Twitter mit. Der Sturm habe schwere Schäden angerichtet.

Wetterphänomen von "großer Intensität"

Der Tornado zog während eines Gewitters über den Westteil der Karibikinsel. Sturmböen erreichten bis zu 100 Stundenkilometer. Reporter berichteten von entwurzelten Bäumen und teilweise zerstörten Balkonen vor allem im Viertel Luyano von Havanna. Neben Luyano waren besonders Santos Suárez, Via Blanca und Chibas betroffen.

Ein umgefallener Strommast schwebt über Trümmern auf einer Straße in Havanna. Foto: dpa/Adalberto Roque

Staatschef Díaz-Canel sprach von einem Wetterphänomen von "großer Intensität". Der Präsident machte sich vor Ort ein Bild von den Zerstörungen. Nach Angaben des amtlichen Webportals Cubadebate entsprach die Stärke des Tornados einem Hurrikan der Stärke vier bis fünf. Die Auswirkungen seien dabei aber auf deutlich engerem Raum zu spüren.

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