Jahreswechsel 2018/2019 Wenig Sicht aufs Feuerwerk – Das Silvesterwetter in unserer Region

Von dpa und Lorena Dreusicke

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Bewölkung und Nieselregen an Silvester 2018 hindert die Sicht auf das farbenprächtige Feuerwerk. Foto: imago/Photocase/complizeBewölkung und Nieselregen an Silvester 2018 hindert die Sicht auf das farbenprächtige Feuerwerk. Foto: imago/Photocase/complize

Offenbach. Das Trockenjahr 2018 endet wolkenreich und regnerisch – Silvesterraketen könnten im Nebel verschwinden. Die Wetteraussichten für die Region Osnabrück, Emsland und Delmenhorst in der Silvesternacht.

Der Jahreswechsel steht bevor. Doch die Wetteraussichten für unsere Region könnten die Vorfreude auf die Silvesterfeier dämpfen: Am Montag gibt es dichte Wolken und wenig Sonne. In der Nacht wird der Himmel über Deutschland fast nirgends aufklaren, berichtet der Deutsche Wetterdienst (DWD).

Die Temperaturen erreichen Höchstwerte zwischen drei und zehn Grad. In der Silvesternacht kann es in der Nordhälfte Sprühregen geben. "Raketen verschwinden wahrscheinlich relativ schnell in der weiterhin tiefhängenden, dichten Wolkendecke oder im Nebel", sagte DWD-Meteorologe Adrian Leyser.

Auflockerungen gebe es am wahrscheinlichsten im Südwesten. Im Norden werde es zwar nicht neblig, aber windig. Der Luftmassenaustausch könne dazu beitragen, die örtliche Feinstaubbelastung durch Silvesterraketen zu verringern, ergänzte Leyser. Im Süden und der Mitte Deutschlands werde es nur wenig Wind geben. Und auch Ballungszentren und Großstädte seien von der Feinstaubbelastung an Silvester besonders betroffen.

Auch das neue Jahr startet laut DWD "schmuddelig". Eine Kaltfront bringe schauerartige Regenfälle und vor allem im Norden und Osten frische, teils stürmische Windböen. 

Wetteraussichten für Niedersachsen und Bremen

In der Silvesternacht wird es in Niedersachsen teils trübe mit etwas Sprühregen und bei einstelligen Temperaturen. Es weht ein mäßiger, an der See frischer bis starker Westwind. 

An Neujahr bleibt es bedeckt und es nieselt gelegentlich, dazu kann es teils windig werden. Die Temperaturen sind weiter mild bei etwa acht Grad.

Hohe Feinstaubwerte erwartet – Ärzte warnen

Das Umweltbundesamt (UBA) rechnet wieder mit hohen Feinstaubemissionen durch Feuerwerk. Erwartet werde eine Freisetzung von bundesweit rund 4500 Tonnen Feinstaub. Das sei in etwa die Größenordnung der Vorjahre, sagte UBA-Meteorologin Ute Dauert der Deutschen Presse-Agentur. 

Feinstaub – kleinste, für das menschliche Auge meist unsichtbare Schmutzteilchen in der Luft – entsteht durch Verbrennungsprozesse. Wegen der Folgen der Luftbelastung für kleine Kinder, Senioren und chronisch Kranke hat die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) dazu aufgerufen, weniger Feuerwerk einzusetzen oder ganz darauf zu verzichten. Diese Gruppen litten zu Beginn des neuen Jahres besonders häufig unter Husten und Atembeschwerden.


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