Nach tödlichem Tsunami Indonesien: Neue Warnstufe für Vulkan Anak Krakatau

Von dpa

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Der Krater des Vulkans Anak Krakatau in der Sunda-Meerenge. Foto: dpa/Nurul HidayatDer Krater des Vulkans Anak Krakatau in der Sunda-Meerenge. Foto: dpa/Nurul Hidayat

Jakarta. Durch eine Eruption des Vulkans Anak Krakatau und einen anschließenden Erdrutsch war in Indonesien ein tödlicher Tsunami ausgelöst worden.

Die indonesischen Behörden haben am Donnerstag die Warnstufe für den Vulkan Anak Krakatau in der Sundastraße erhöht. Gleichzeitig wurde die Verbotszone rund um den Vulkankrater auf fünf Kilometer ausgedehnt, teilte die Katastrophenschutzbehörde in Jakarta mit. 

Rauchwolken und heiße Asche

Nach Angaben von Sprecher Sutopo Purwo Nugroho seien am Vortag verstärkt Rauchwolken und heiße Asche ausgetreten. Die Asche sei zwar harmlos, doch sollten die Menschen in den betroffenen Gebieten Schutzmasken und Schutzbrillen tragen.

Eine Eruption des Vulkans samt anschließendem Erdrutsch hatten am vergangenen Samstag einen Tsunami ausgelöst, durch den auf den nahe gelegenen Inseln Sumatra und Java über 430 Menschen starben. Tausende Menschen wurden durch die Flutwelle obdachlos.

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