Bei Wanderausflug Norweger fotografiert seltenes schneeweißes Rentier-Junges

Meine Nachrichten

Um das Thema Vermischtes Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Ein Norweger hatte in der Wildnis eine Begegnung mit einer "wunderbaren kleinen Kreatur". Symbolfoto: imago/Aurora Photos/Josh Miller PhotographyEin Norweger hatte in der Wildnis eine Begegnung mit einer "wunderbaren kleinen Kreatur". Symbolfoto: imago/Aurora Photos/Josh Miller Photography

Oslo. Fast hätte er es im Schnee übersehen: Ein Norweger ist bei einem Wanderausflug einem seltenen weißen Rentier begegnet – das sehr jung und sehr neugierig war.

Freilebende Rentiere gibt es in Europa nur noch selten – einige auf der norwegischen Hochebene. Dort wanderte Reisefotograf Mads Nordsveen aus Oslo mit Freunden, als er eine sonderbare Begegnung machte: "Ich lief in den Bergen auf der Suche nach schönen Landschaften zum Fotografieren und wie aus dem Nichts sah ich diese wunderbare kleine Kreatur", sagte Nordsveen der Nachrichtenagentur Caters. Das schneeweiße Rentier-Junge habe er im Schnee beinahe übersehen. 

Auf Instagram teilte er seine Aufnahmen mit der Welt. Mehr als 22.000 Likes bekamen seine Fotos schon.

"Er kam sehr nah zu mir und wir starrten uns direkt in die Augen", berichtete der 24-Jährige. Das Tier sei sehr ruhig geblieben und "neugierig, wie ein Entdecker". Nach ein paar Minuten erschien seine Mutter zwischen den Bäumen hinter ihm und das Kalb sei zu ihr gerannt. "Es war ein sehr magischer und märchenhafter Moment", sagte Nordsveen. 

Eine Pigmentstörung wie bei Albinos hat das Tier offenbar nicht, weil die Augen und das Geweih dunkel pigmentiert sind. Normalerweise sind Rentiere jedoch dunkel-graubraun, manchmal auch hellbraun-weiß. Eine schneeweiße Fellfärbung – durch genetische Mutation – haben nur etwa drei Prozent der Tiere. Im Mai war auf der "Rentieralm" in Rheinland-Pfalz ein weißes Kalb geboren worden. 


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN