Synchronsprecher Otto Waalkes ist schlecht darin, sich selbst zu imitieren

Von dpa

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Otto Waalkes landete bei einem Otto-Imitations-Wettbewerb nur auf Platz drei. Foto: Bernd von JutrczenkaOtto Waalkes landete bei einem Otto-Imitations-Wettbewerb nur auf Platz drei. Foto: Bernd von Jutrczenka

Hamburg. Eigentlich ist Otto Waalkes unverwechselbar. Bei einem Sound-Alike-Contest im Radio fiel der Komiker aber durch.

Als Synchronsprecher bevorzugt Komiker Otto Waalkes (70) nach eigener Aussage Filmcharaktere, bei denen er genug Freiraum hat, eine eigene Note einfließen zu lassen.

Nur eine Person sollte er anscheinend besser nicht synchronisieren - sich selbst: „Ich habe schon früher mal anonym per Telefon an einem Sound-Alike-Contest im Radio teilgenommen - und unter allen Otto-Imitatoren nur den dritten Platz belegt“, sagte Waalkes in einem Interview mit der Deutschen Presse-Agentur.

Von diesem Donnerstag an leiht der Erfinder der Ottifanten dem muffeligen grünen Monster Grinch im gleichnamigen Animationsfilm seine Stimme. Zuvor hatte er jahrelang mit seiner humorvollen Interpretation des tollpatschigen Faultiers Sid aus den „Ice Age“-Filmen begeistert.

Seine Kunst richte sich grundsätzlich an alle Generationen, sagte Waalkes. „Ich habe nie bewusst zielgruppenorientiert gearbeitet oder gedacht. Und wenn überhaupt, bestand die Zielgruppe immer aus einem Menschen: der war ich selbst.“


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