Großeinsatz in Dünkirchen Berichte: Bombenalarm in französischem Krankenhaus – Frau gefasst

Von Lorena Dreusicke

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Französische Polizisten sperrten ein Krankenhaus nach einer Bombendrohung ab. Symbolfoto: dpa/Ian LangsdonFranzösische Polizisten sperrten ein Krankenhaus nach einer Bombendrohung ab. Symbolfoto: dpa/Ian Langsdon

Dunkerque. In Frankreich soll eine Frau in einem Krankenhaus gedroht haben, eine Bombe hochgehen zu lassen. Die Polizei hat die Situation angeblich unter Kontrolle.

Wegen einer Bombendrohung ist in der französischen Hafenstadt Dunkerque ein Krankenhaus kurzzeitig abgesperrt worden. Wie die Zeitung "La Voix du Nord" schreibt, war eine Frau in die Klinik eingeliefert worden, die behauptete, Sprengstoff dabei zu haben. Sie habe viel Gepäck mitgebracht und einen verwirrten Eindruck gemacht. Sie habe gesagt: "Wir haben einen Koran in meinen Koffer gepackt und Sprengstoff hineingelegt."

Frau war offenbar depressiv

Etliche Einsatzkräfte, darunter Feuerwehr, Polizei und Militär, wurden alarmiert. Die Situation sei nach Angaben der Zeitung sowie "France bleu" rasch unter Kontrolle gebracht worden. Die Frau sei überwältigt worden, hieß es mit Verweis auf den Verwaltungsbeamten des Departements. Im Gebäude sei kein Sprengstoff gefunden worden.

Laut "La Voix du Nord" stammt die Tatverdächtige aus Dünkirchen und hat als Polizistin in den Pariser Vororten gearbeitet. Seit einem Jahr sei sie wegen schwerer Depressionen krankgeschrieben. Ein Psychiater soll nun den Grad ihrer Erkrankung feststellen.



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