Nach Anschlag in Pittsburgh Mutmaßlicher Täter von Attentat in Synagoge angeklagt

Von dpa

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Der Attentäter von Pittsburgh wird wegen Mordes angeklagt, erklärte der Staatsanwalt Scoott Brady. Foto: dpa/Matt RourkeDer Attentäter von Pittsburgh wird wegen Mordes angeklagt, erklärte der Staatsanwalt Scoott Brady. Foto: dpa/Matt Rourke

Pittsburgh. Dem mutmaßlichen Attentäter von Pittsburgh droht bei einer Verurteilung die Todesstrafe. Die Staatsanwalt hat Anklage erhoben.

Nach dem Attentat auf jüdische Gläubige in einer Synagoge in Pittsburgh hat eine Grand Jury Anklage gegen den mutmaßlichen Täter erhoben. Dem 46-Jährigen werden insgesamt 44 Punkte zur Last gelegt, darunter Hassverbrechen, wie aus einer Mitteilung des Justizministeriums vom Mittwoch hervorgeht. Dem Mann könnte die Todesstrafe drohen. Eine Grand Jury wird eingeschaltet, um die von der Staatsanwaltschaft vorgelegten Beweise zu prüfen und zu entscheiden, ob Anklage erhoben werden soll. 

Täter könnte Todesstrafe drohen

Der 46 Jahre alte Rechtsradikale wird beschuldigt, in der "Tree of Life"-Synagoge in Pittsburgh (Pennsylvania) elf Menschen im Alter zwischen 50 und 97 Jahren erschossen zu haben. Augenzeugen zufolge soll er beim Eindringen in die Synagoge gerufen haben: "Alle Juden müssen sterben."


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