Ermittlungen in München Sexualverbrechen an Jugendlicher: Fünf Tatverdächtige in U-Haft

Von dpa

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Die Polizei in München ermittelt wegen einer mutmaßlichen Vergewaltigung einer 15-Jährigen durch fünf Männer. Foto: Michael Gründel/SymbolbildDie Polizei in München ermittelt wegen einer mutmaßlichen Vergewaltigung einer 15-Jährigen durch fünf Männer. Foto: Michael Gründel/Symbolbild

München. Fünf Männer sollen eine 15-Jährige in München vergewaltigt haben. Die Polizei ermittelt. Die Verdächtigungen erinnern an einen ähnlichen Fall aus Freiburg.

Ein möglicherweise größeres Sexualverbrechen an einer Jugendlichen beschäftigt die Münchner Staatsanwaltschaft. Es gebe ein Ermittlungsverfahren, fünf Tatverdächtige seien in Untersuchungshaft, bestätigte ein Sprecher am Mittwoch. Weitere Einzelheiten wollte er nicht nennen. 

Bis in die nächste Woche hinein sind Befragungen von Opfern, Tatverdächtigen und Zeugen geplant. Diese sollten nicht durch Veröffentlichungen von vorläufigen Ermittlungsergebnissen beeinflusst werden. 

Täter sollen Asylbewerber aus Afghanistan sein

Nach Medienberichten von Bayerischem Rundfunk, "Abendzeitung", "Münchner Merkur" und "tz" handelt es sich bei dem Opfer um eine 15-Jährige, bei den Tatverdächtigen um anerkannte Asylbewerber aus Afghanistan. 

Im September hätten sich sechs junge Männer jeweils einzeln an verschiedenen Orten und an verschiedenen Tagen an der Jugendlichen vergangen. Die 15-Jährige, die in einer Betreuungseinrichtung lebte, sei womöglich mit Drohungen gefügig gemacht worden. Schließlich habe sich die junge Frau ihrer Betreuerin anvertraut, die Ermittlungen kamen dadurch ins Rollen. Den Berichten zufolge wird nach einem der Tatverdächtigen weiter gefahndet.

Ähnlicher Vorfall in Freiburg

Eine mutmaßliche Gruppenvergewaltigung in Freiburg hatte zuletzt für Aufsehen gesorgt. Dort soll Mitte Oktober eine junge Frau von mehreren Männern vergewaltigt worden sein. Acht Männer sitzen in Untersuchungshaft - sieben Syrer im Alter von 19 bis 29 Jahren und ein 25 Jahre alter Deutscher.


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