Drei Verletzte – einer in Lebensgefahr Messerattacke in Ravensburg: Oberbürgermeister stellt Angreifer

Von dpa

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Ein Polizist markiert im abgesperrten Tatort auf dem Marienplatz den Bereich, in dem das Tatmesser gelegen haben soll. Foto: dpa/Felix KästleEin Polizist markiert im abgesperrten Tatort auf dem Marienplatz den Bereich, in dem das Tatmesser gelegen haben soll. Foto: dpa/Felix Kästle

Ravensburg. Der Angreifer soll auf dem Ravensburger Marienplatz drei Menschen schwer mit dem Messer verletzt haben, einen davon lebensgefährlich.

Nach einer Messerattacke mit drei Schwerverletzten in Ravensburg hat Oberbürgermeister Daniel Rapp den Angreifer nach eigenen Angaben persönlich gestellt. "Ich war zufällig in der Nähe", sagte der CDU-Politiker der Deutschen Presse-Agentur am Freitag. Zuvor hatte die "Schwäbische Zeitung" darüber berichtet. Weil Zeugen "völlig aufgelöst" zu ihm gerannt seien, sei er zum Tatort gegangen. "Dann stand plötzlich der Täter direkt vor mir mit dem blutüberströmten Messer und hat mich bedroht", erzählte der 46-Jährige. "Ich habe dann gesagt, er soll das Messer auf den Boden legen." Das habe der Mann getan. 

Keine Hinweise auf Terror-Hintergrund

Der Mann soll auf dem Marienplatz in Ravensburg drei Menschen schwer mit dem Messer verletzt haben, einen davon lebensgefährlich. Die Gründe der Attacke waren laut Polizei zunächst unklar. Auch Rapp konnte dazu keine Angaben machen. Er kannte nach eigenem Bekunden weder Täter noch Opfer. Den Angreifer beschrieb er als "jungen, eher schmächtigen Mann". Die Tatwaffe war Rapp zufolge eine Art Fleischermesser. Und: "In dem Moment machte er auch mich einen unsicheren Eindruck."

Aktuell gehen die Ermittler vorerst nicht von einem terroristischen Hintergrund aus. Derzeit gebe es darauf keine Hinweise, sagte ein Polizeisprecher. "Bitte habt Verständnis, dass wir erst dann Infos zu den Hintergründen der Tat herausgeben können, wenn wir gesicherte Erkenntnisse haben", schrieb die Polizei auf Twitter. 



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