Erinnerung an 68 Thomas Gottschalk hält Jugendaufstand für fällig

Von dpa

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Thomas Gottschalks Revolte in den 60er Jahren hielt sich in Grenzen. Foto: Daniel BockwoldtThomas Gottschalks Revolte in den 60er Jahren hielt sich in Grenzen. Foto: Daniel Bockwoldt

Hamburg. Thomas Gottschalk erinnert an die wilden 60er Jahre, eine Zeit der Revolte und des Aufstandes. Ein Wiederbelebung dieses Geistes würde sich der Entertainer wünschen.

TV-Entertainer Thomas Gottschalk (68) sieht Parallelen zwischen den „wilden 68ern“ und heute. „Ein Aufstand der Jugend wäre wieder mal fällig“, meinte der ehemalige „Wetten, dass..?“-Gastgeber im Interview mit der Deutschen Presse-Agentur.

„Aber solange es dafür keine App auf dem Smartphone gibt, sehe ich schwarz. Wir waren insgesamt etwas kritischer, aber auch wesentlich fröhlicher als die 18-Jährigen von heute“, führte er weiter aus.

Gottschalk räumte aber auch ein, dass seine rebellische Seite eher unterentwickelt gewesen sei. „Ich habe weder revoltiert noch demonstriert, was in Kulmbach ohnehin nicht üblich war. Mein Aufstand gegen die herrschende Klasse hat sich darin erschöpft, dass ich rumgemault habe, weil ich mir die Haare nicht so lang wachsen lassen durfte, wie ich wollte.“

Am 6. Oktober präsentiert er im ZDF „Gottschalks große 68er Show“ mit vielen bekannten Gästen, darunter „Easy Rider“-Darsteller Peter Fonda, Musiker Donovan und Politikerin Claudia Roth.


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