Verspätung, Missverständnis und zu wenig Taxis Pannenserie bei Easyjet: 80-Minuten-Flug von Tegel nach Schönefeld

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Keinen guten Freitagabend erwischte die Fluglinie Easyjet. Auch die 200 Passagiere dürften alles andere als glücklich gewesen sein. Foto: imago/ZUMA PressKeinen guten Freitagabend erwischte die Fluglinie Easyjet. Auch die 200 Passagiere dürften alles andere als glücklich gewesen sein. Foto: imago/ZUMA Press

Berlin. Die knapp 200 Passagiere wollten von Berlin nach Zürich fliegen. Das Ergebnis: Sie landeten nach 80 Minuten in Berlin.

Was nach einem schlechten Scherz klingt, ist nun 200 Flug-Passagieren wirklich passiert. Der Easyjet-Flug von Berlin nach Zürich sollte am Freitag um 21.20 Uhr starten. Mit reichlich Verspätung startete der Airbus A320 auch von Berlin-Tegel, um laut "Tagesspiegel" eine Stunde und 20 Minuten später in Berlin-Schönefeld zu landen.

Doch alles der Reihe nach: Der Start verzögerte sich um knapp eineinhalb Stunden, es fehlte schlichtweg das Fahrzeug, das das Flugzeug zum Gate befördern sollte. Der Pilot beruhigte seine Passagiere, indem er über die Sondergenehmigung informierte, die dem Flieger erlauben sollte, das Nachtflugverbot in Zürich zu umgehen.

Fünf Taxis für 200 Passagiere

Auf Höhe von Würzburg ereilte den Passagieren die Hiobsbotschaft: Es hätte ein Missverständnis gegeben, die Ausnahmeregelung existiere nicht, sodass der Flieger zurück nach Berlin müsse. Da der Flughafen Berlin-Tegel jedoch bereits geschlossen war, landete der Airbus um 0.15 Uhr in Berlin-Schönefeld. Wie die Nacht für die 200 Passagiere endete, ist fraglich. Nur so viel: Am Flughafen Berlin-Schönefeld standen nur noch fünf Taxis bereit.


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