Demos nach Krawallen in Chemnitz Großes Polizeiaufgebot hält Kundgebungen in Köln auseinander

Von dpa

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Teilnehmer einer Demonstration gegen eine Kundgebung rechter Gruppen zeigen ihre Plakate. Foto: dpa/Henning KaiserTeilnehmer einer Demonstration gegen eine Kundgebung rechter Gruppen zeigen ihre Plakate. Foto: dpa/Henning Kaiser

Köln. Nach den Ausschreitungen in Chemnitz sind am Dienstagabend in Köln mehrere hundert Menschen auf die Straße gegangen.

Mit einem großen Aufgebot hat die Polizei in Köln rechte und linke Demonstranten auseinandergehalten, die nach den Ausschreitungen in Chemnitz auf die Straße gegangen waren. Die von der Polizei dem rechten Spektrum zugeordnete Organisation "Begleitschutz Köln" hatte zu einer Kundgebung wegen der tödlichen Messerstiche in Chemnitz aufgerufen. 

In Köln sind hunderte Menschen zu Kundgebungen erschienen, darunter auch rechte Gruppen. Foto: dpa/Henning Kaiser

Den rund 100 Teilnehmern stand am Dienstag ein Vielfaches an Gegendemonstranten gegenüber, die dem Aufruf von "Köln gegen Rechts", "Antifa" und "Kein Veedel für Rassismus" gefolgt waren.

Auch linke Gruppen demonstrieren nach den Ereignissen in Chemnitz in Köln. Foto: dpa/Henning Kaiser

Die Polizei der Millionenstadt hatte im Vorfeld vor möglichen "unfriedlichen Aktionen" von Kundgebungsteilnehmern gewarnt und Verstärkung aus anderen Städten angefordert. Bis auf kleinere Reibereien sei aber alles friedlich geblieben, sagte ein Polizeisprecher.


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