Interview Kriminalbiologe Benecke über die Angst vor dem Tod: „Heulen hilft nicht“

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Insekten, die Leichen bevölkern, sind das Spezialgebiet des Kölner Kriminalbiologen Dr. Mark Benecke. Über seine Arbeit an Kriminalfällen in aller Welt hält „Dr. Made“ regelmäßig Vorträge. Foto: Michael GründelInsekten, die Leichen bevölkern, sind das Spezialgebiet des Kölner Kriminalbiologen Dr. Mark Benecke. Über seine Arbeit an Kriminalfällen in aller Welt hält „Dr. Made“ regelmäßig Vorträge. Foto: Michael Gründel

Köln. Sein Wissen über Tatorte und über die Spuren, die sich dort finden lassen, ist begehrt: Der Kölner Kriminalbiologe Dr. Mark Benecke – auch genannt „Dr. Made“ – ist Deutschlands einziger öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für biologische Spuren. Wir sprachen mit ihm in seinem Kölner Arbeitszimmer über das Interesse an echten Mordfällen und darüber, weshalb er nie den „Tatort“ im TV sieht.

Herr Benecke, Sie absolvieren einen Vortragsabend nach dem nächsten, sind als Experte bei True-Crime-Dokus im TV zu sehen, werden zu Tatorten und Fällen in aller Welt gerufen, schreiben Bücher, drehen Videos und haben allein dank Ihrer Tätowierungen einen hohen Wiedererkennungswert. Wie ist so ein Leben als Promi?

Na ja, eher Z-Promi… Meine Frau und ich bleiben vor allem freundlich und entspannt. Abgesehen davon, dass ich lauter Selfies mit anderen Leuten mache, ist es nicht ungewöhnlich. Da gibt es ganz andere Geschichten. Ich war mal auf der Buchmesse an einem Verlagsstand, neben mir stand Til Schweiger. Der ist so prominent, dass er nicht einmal aufs Klo gehen konnte, weil die Verlagsmitarbeiter Sorge hatten, dass die Fans den Stand überrennen. Am Nachbarstand war Dieter Bohlen, der ja gerne prominent ist. Aber auch er kann sich keinen Meter bewegen, weil sich alle für ihn interessieren und ihn belagern, egal ob sie ihn nun mögen oder nicht. Ich stand daneben und fiel nicht auf. Im Gegenteil. Wenn ich zum Beispiel im Zug unterwegs bin zu einer Veranstaltung, ist es sogar eher so, dass die Leute beim Aussteigen vielleicht kurz grüßen und sagen, dass sie nicht stören wollten.

Finden Sie das gut?

Die Leute können machen, was sie wollen. Wenn sie happy sind, ist es in Ordnung.

Woran liegt das, dass Sie weniger belagert werden?

Vielleicht daran, wie man sich gibt? Wie man mit Leuten umgeht, gehen sie auch mit einem selbst um, das ist meine Erfahrung. Möglicherweise liegt es auch daran, dass ich nicht als eine Figur auftrete, sondern immer ich selbst bin. Okay, neulich waren ich und meine Kollegin Figuren in einem Roman, das war natürlich etwas anderes.

Das war in einem John-Sinclair-Buch, Sie tauchen dort als Kriminalbiologe Dr. Mark Benecke auf und helfen dem Titelhelden, einen unheimlichen Fall zu lösen, es geht um Vampire und allerlei Todesfälle. Wie war das, sich selbst als Romanfigur zu erleben? Fühlten Sie sich gut getroffen?

Das war schon super, wie Florian Hilleberg, der Autor, das gemacht hat. Er arbeitet in der Psychiatrie und kann extrem gut Situationen, Charaktere und Gefühle wahrnehmen. Er ist unheimlich emphatisch und erkennt, was andere Menschen ausmacht — ein echter Menschenfreund, ohne dieses klassische Helfersyndrom, was in der Branche manchmal vorkommt. Und er kennt wirklich alle, alle John-Sinclair-Geschichten. Wahnsinn.

Wenn jemand nicht weiß, was Kriminalbiologen tun – denken wir uns vielleicht eine ältere Dame, die im Fernsehen nur „Das Traumschiff“ schaut –wie erklären Sie ihr Ihren Beruf?

Ich sage: Auf www.benecke.com steht alles.

Und wenn diese Dame kein Internet hätte oder bedienen könnte?

Dann soll sie ihren Enkel fragen, der hilft bestimmt.

Vermutlich würde die Dame dann hinterher entsetzt sein und sagen: Warum ist dieser nette Mark Benecke denn nichts Vernünftiges geworden, vielleicht Biologielehrer? Immer diese Leichen, schrecklich…

Da kann ich die Dame beruhigen, ich bin ja Biologielehrer. Ich rede mit Leuten aus der Industrie, mit psychisch Kranken, mit dem Publikum, das abends zu den Shows kommt, mit Menschen, die Gutachten anfordern, mit Kollegen, mit Studierenden... Ich zeige Bilder und erkläre etwas dazu. Und ich mache die ganze Zeit Videos, in denen ich auch etwas erkläre. Also, mehr Biologielehrer geht nicht.

Aber immer Insekten auf Leichen...

Genau. Ich sag ja: Biologielehrer.

Zu Ihren Veranstaltungen kommen die unterschiedlichsten Menschen, sie alle scheinen morbide Themen spannend zu finden. Ist das nicht unheimlich, dass sich so viele für Mord und Totschlag begeistern?

Daran ist ja nichts Morbides. Ich erkläre Fälle, und da geht es eben um Leichen. Oder ich erkläre, wie ein Mord im geschlossenen Raum auch anders passiert sein kann. Solche Dinge, immer anhand der Spuren. Morbide ist da nichts.

Trotzdem beschäftigt sich nicht jeder täglich mit Tod und Verwesung. Vielleicht gucken manche sonntags den „Tatort“, aber das war es auch schon.

Ich habe noch nie einen „Tatort“ geguckt. Wer ist jetzt morbider, ich oder das „Tatort“-Publikum?

Dann frage ich mal so: Sie haben an realen Fällen ein berufliches, ein wissenschaftliches Interesse. Zu Ihren Veranstaltungen gehen die Leute aber in ihrer Freizeit, einfach, weil sie das spannend finden. Wie erklären Sie sich dieses Interesse?

Vielleicht, weil sie eine Berührung mit dem Thema gehabt haben. Es gibt Menschen, die haben ein Verbrechen gesehen, haben eine Leiche aus einem Teich gefischt, sind selbst einmal Opfer eines Verbrechens geworden, als Kind oder später. Oder sie möchten wissen, wie wohl ein Familienmitglied im Grab aussehen könnte, das vor Kurzem gestorben ist. All diese Menschen wollen etwas über diese Themen wissen. Manche interessieren sich auch für Verbrechensbekämpfung. Allerdings, wer in Kategorien von Gut und Böse denkt und davon ausgeht, dass immer das Gute gewinnt und das Böse vernichtet wird, der hat nicht viel von meinen Shows.

Warum nicht?

Weil es für solche Leute langweilig ist, da diese Werte bei mir keine Rolle spielen. Man muss schon soziale Uneindeutigkeit aushalten und eher wissenschaftlich, über die messbaren Spuren, rangehen. Vielleicht gibt es auch die reinen Krimi-Fans, die zu mir kommen. Wobei ich deren Motive nicht verstehe.

Sie wollen vermutlich Fiktion und Realität vergleichen.

Ja, aber was soll das? Ich lehne fiktionalisierte Gewalt ab, und das wissen die Leute auch. Entweder wir gucken uns an, wie es wirklich ist – oder wir lassen es.

Sind auch Sensationslüsterne in Ihren Veranstaltungen?

Die Geifernden und die Bekloppten kommen nicht, weil sie nicht kriegen, was sie wollen. Sie bekommen nicht geliefert, wer böse ist oder wen sie deswegen hassen dürfen oder auf wen sie draufhauen sollen. Ich erkläre ja nicht, wie die Welt im Großen und Ganzen funktioniert, sondern biete Spezial- und Detailwissen.

Gibt es für Sie persönlich Kategorien wie Gut und Böse?

Das interessiert mich nicht, und mir fehlen dazu auch die Definitionen. Ich kann aber sagen, ob jemand sich sozial oder unsozial verhält. Was aber auch momentbezogen ist. Das Interessante ist doch eigentlich, dass es sehr viele, sehr gute Menschen gibt, die aber trotzdem den ganzen Tag Scheiße bauen. Dass böse Menschen, also beispielsweise antisoziale Menschen, ab und zu mal was Gutes tun – geschenkt. Aber dass nachvollziehbar soziale Menschen Tag für Tag Unsinniges tun, dass sie Ressourcen verbrauchen und ihre Zeit mit Schwachsinn verschwenden, das ist der eigentlich interessante Punkt. Das muss man natürlich auch aushalten, auch als Zuschauer in meinen Veranstaltungen.

Stichwort Umwelt. Zurzeit sorgen sich viele um das Insektensterben. Sie auch?

Das Problem ist das ganze Artensterben. Wir erleben gerade das größte Tiersterben seit 460 Millionen Jahren, manche sagen auch seit 250 Millionen Jahren. Was heißt da Sorge... Das ist jetzt der Schlussakt, das ist auch nicht mehr rückgängig zu machen. Das Insektensterben könnte man noch irgendwie aufhalten. Aber das Problem ist der Landverbrauch. Alles, alles geht nur und ausschließlich auf den Landverbrauch zurück.

Wenn man das weiß, wäre das Problem doch lösbar, oder?

Na klar. Sogar in der aktuellen „Science“, der angesehensten Zeitschrift, die es in den Naturwissenschaften überhaupt gibt, steht ein langer Artikel dazu. Wenn heute Abend alle Menschen aufhören würden, Tierprodukte zu benutzen, hätte man sofort ein Drittel der Ressourcen wieder freigesetzt. Und das ist die konservativste Schätzung. Andere gehen sogar von der Hälfte der Ressourcen aus. Damit würde sich natürlich ganz viel erledigen: Wir hätten wieder viel mehr sauberes Wasser, Rückzugsgebiete für die Tiere und so weiter. Das Problem wäre jetzt sofort und ohne den geringsten Aufwand zu lösen. Aber wir kennen Menschen: Sie tun es einfach nicht. Sie sind dumm und faul. Das ist aber kein böser Wille, sondern ein evolutionäres Programm. Et is, wie et is.

Aber bei vielen ändert sich doch gerade das Bewusstsein. Sie überlegen, was sie essen, wie sie Plastiktüten vermeiden, wie sie nachhaltiger leben können.

Das mit den Plastiktüten kam aber nicht freiwillig, sondern durch ein Gesetz. Und Einweg-Papiertüten sind genauso Mist wie Plastiktüten. Ich erinnere mich noch, als ich als Student meine Brötchen beim Bäcker immer in meinen mitgebrachten Baumwollbeutel gepackt haben wollte. Die haben sich kaputtgelacht. Nicht, weil sie es unhygienisch fanden, das war es ja auch nicht. Sondern weil sie dachten, ich sei ein Spinner.

Die Erkenntnis, dass dies alles andere als verrückt war, setzt sich langsam durch. Das ist doch gut, oder?

Das ist es. Aber helfen wird es nicht. Bewusstsein ist schön, aber es ändert nichts. Dann sterben wir eben alle mit dem Bewusstsein, zu lange Mist gebaut zu haben.

Oha. Wie lange bleibt uns denn noch?

Das weiß ich nicht. Bei den Dinosauriern ging es am Ende ziemlich schnell. Die Menschen werden es vermutlich überleben, aber die Kulturen, wie wir sie heute kennen, nicht.

Viele haben zurzeit Angst vor den Leuten, die hier Zuflucht suchen. Sie haben Angst vor dem Fremden, vor Menschen, die anders aussehen, anders sprechen, aus anderen Kulturkreisen stammen oder einen anderen Glauben haben. Sie selbst sind ja auch nicht grade der Mainstream-Typ. Glauben Sie, es wird irgendwann egal sein, woher jemand stammt oder wie er aussieht?

Ja. Dazu muss man nur mal an der richtigen Stelle die zusätzlichen Informationen anklicken. Es gibt mittlerweile gigantische genetische Datensammlungen, etwa bei MyHeritage, wo Leute ihre DNA freiwillig abspeichern lassen. Da sind Millionen Datensätze gesammelt. Mit ihnen kann man die Wanderungsbewegungen der Menschen nachzeichnen, und zwar ohne Meinung und ohne Glaube, nur nach Tatsachen. Selbst der fanatischste Verschwörungstheoretiker ist da am Ende seines Lateins. Diese genetischen Daten sind trockener als ein in diesem Sommer gereiftes Holzstückchen: Man sieht die Wanderungsbewegungen der Menschen, und die gehen halt kreuz und quer, immer schon. Wer sich das anschaut, wird verstehen, dass Völkerwanderung nichts Punktuelles ist, sondern immer und permanent stattfindet. Auch muss man mal festhalten, dass deutschsprachige Menschen zu den Hauptauswanderern aus Wirtschaftsgründen gehören, und das seit 250 Jahren. Wenn man das mal gerafft hat, dann entspannt sich das alles ein bisschen, denke ich.

Vor vier, fünf Jahren wurden Sie immer mal wieder im Zug von der Bundespolizei gefilzt. Hat sich das mittlerweile gebessert?

Eigentlich nicht. Obwohl, ein bisschen vielleicht. Damals war ich ja schon Träger der silbernen Ehrennadel des Bunds Deutscher Kriminalbeamten, jetzt bin ich aber auch noch Ehrenmitglied bei der großen Gewerkschaft der Polizei. Interviews von mir waren in den Behördenzeitschriften, deshalb kennen vielleicht jetzt mehr Leute mein Gesicht. Aber im Grunde ist es unverändert, denn es liegt ja immer daran, auf was die Beamtinnen und Beamten achten: Der sieht anders aus, läuft schwarz rum...

... ist tätowiert ...

Ach, die Tattoos sind es nicht einmal. Es ist eher das Seltsame, das andere. Aber ich finde das auch gar nicht schlimm, es ist ja deren Job. Ich kann immer nur Aufklärungsarbeit leisten, aber nur bis zu dem Punkt, wo die Leute auch Bock haben auf Aufklärung. Mit den Polizistinnen und Polizisten, vor allem mit den jüngeren, habe ich oft sehr gute Erfahrungen gemacht.

Wie war das denn früher, wurden Sie jemals für Ihr Aussehen angefeindet? Hat mal jemand einen blöden Spruch hinterhergerufen?

Nein, nie. Auch in der Schule nicht. Oder ich hab’s nicht mitbekommen.

Waren Sie denn damals schon Grufti und sind immer in Schwarz rumgelaufen?

Nein, aber Chemie war mein Lieblingsfach.

Oh. Das kann schon reichen, um in der Schule Schwierigkeiten zu bekommen...

Bei mir nicht. Ich war auch die ganze Zeit Schülersprecher.

Haben Sie deshalb kein Lampenfieber, wenn Sie vor vielen Menschen sprechen müssen?

Nein, das liegt daran, dass ich aus Köln komme. Kölnerinnen und Kölner haben kein Lampenfieber. Hier sind ja auch so viele Medien, RTL ist hier entstanden, der WDR ist hier, es gibt viele Zeitungen, auch Boulevardzeitungen. Ich habe immer schon mit allen gesprochen. Und zugleich habe ich für die „Zeit“ und die „Süddeutsche“ geschrieben. Eine Kombination, die ältere Kolleginnen und Kollegen unmöglich fanden, was ich wiederum nicht verstanden habe. Und hier in der Kölner Südstadt, wo mein Labor ist, war vermutlich schon jeder mal im Fernsehen.

Hat jemand wie Sie, der sich täglich mit Vergänglichkeit beschäftigt, Angst vor dem Tod?

Mir ist bisher kein Fall bekannt, dass jemand nicht irgendwann gestorben wäre. Dass man stirbt, ich also auch, ist eine Tatsache. Über das Thema habe ich sogar ein Buch geschrieben: „Memento Mori“. Wer Angst hat, etwa vor schlimmen Krankheiten, der kann immer etwas tun, Krebsforscherin oder Krebsforscher werden oder Neurochirurgin oder Neurochirurg. Sie oder er kann gesund leben. Man kann natürlich auch 60 Jahre oder mehr dasitzen und greinen. Aber Heulen hilft nicht.

Aber es erleichtert doch?

Man kann mal heulen, das ist wichtig und gut. Aber das soll nur 0,1 Prozent der Zeit einnehmen und auch nur bei unabänderlichen Dingen. 99,9 Prozent der Zeit soll man was anderes machen, soll man handeln und anpacken. Wenn man das in einem anderen Verhältnis macht, dann ist man halt — wie es auf Youtube ganz richtig heißt — ein untoter, blutgetränkter Waschlappen.


Mark Benecke

wird am 26. August 1970 in Rosenheim geboren, doch er wächst in Köln am Rhein auf. Schon als Junge begeistert er sich für Naturwissenschaften, nach eigenem Bekunden ist Chemie in der Schule sein Lieblingsfach. Er studiert an der Universität zu Köln Biologie und Psychologie, anfangs auch noch Germanistik und Theaterwissenschaften. Er promoviert am Institut für Rechtsmedizin über genetische Fingerabdrücke, anschließend macht er sich auf, um in der ganzen Welt an fachspezifischen Ausbildungen teilzunehmen, zum Beispiel beim FBI. Mittlerweile ist Benecke seit mehr als 25 Jahren auf dem Gebiet der wissenschaftlichen Forensik aktiv. Er veröffentlicht Bücher, dreht Videos und hält Fachvorträge zu biologischen Spuren bei Gewaltverbrechen und darüber, welche Schlüsse aus diesen Spuren gezogen werden können. Insekten spielen insbesondere bei Mordfällen oft eine Schlüsselrolle, weshalb Beneckes Expertise auf dem Gebiet der forensischen Entomologie (Insektenkunde) gefragt ist. Heute ist der Kölner Kriminalbiologe Deutschlands einziger öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für biologische Spuren. Viele Fälle, zu denen Benecke als Experte gerufen wird, sind spektakulär. So untersuchte er beispielsweise den Schädel von Adolf Hitler, die berühmten Mumien von Palermo oder auch als einziger Kriminalist überhaupt den Fall des hundertfachen Serienmörders Luis Alfredo Garavito Cubillos in Kolumbien. Außerdem ist Benecke Vorsitzender der Vereins Pro Tattoo, Vorsitzender der Deutschen Dracula Gesellschaft sowie Vorsitzender des nordrhein-westfälischen Landesverbands von „Die Partei“. Regelmäßig tritt er bei Gothic-Festivals als Moderator, DJ und Gast-Musiker auf. Der Kriminalbiologe lebt seit mehreren Jahren vegan, er ist verheiratet mit Ines Benecke und setzt sich für den Tierschutz ein.

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