"Koch des Jahrhunderts" Französischer Sternekoch Joël Robuchon mit 73 Jahren gestorben

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Joel Robuchon, preisgekrönter Koch aus Frankreich, ist mit 73 Jahren gestorben. Foto: dpa/Christian BrunJoel Robuchon, preisgekrönter Koch aus Frankreich, ist mit 73 Jahren gestorben. Foto: dpa/Christian Brun

Genf. 24 Sterne hat der Franzose Joël Robuchon in seiner Karriere erkocht. Mit 73 Jahren ist er nun dem Krebs erlegen.

"Der berühmteste französische Koch der Welt" ist tot, das berichtet die Zeitung "Le Figaro" am Montag mit Bezug auf eine Sprecherin des Starkochs. Joël Robuchon sei demnach am Montag im Kreis seiner Angehörigen an einer Krebserkrankung gestorben. Von einer Operation an der Bauchspeicheldrüse im vergangenen Jahr habe er sich nur schwer erholt, doch die Krankheit "mit Eleganz ertragen", schreibt der "Figaro".

Robuchon prägte eine gesunde Küche, die – ohne völlig vegetarisch zu sein – Fette und Zucker vermied, wobei er auf Gemüse und schonendes Dampfgaren schwor. Seine Kochkünste wurden als "innovativ" und "verspielt" beschrieben. 

Früh bekam er Preise für seine Arbeit, die ihm halfen ein Imperium an Gourmet-Restaurants auf der ganzen Welt aufzubauen. Mit seinen Restaurants hat er so viele Michelin-Sterne bekommen wie niemand sonst. 1994 wurde er zum "Koch des Jahrhunderts" erkoren. Von 1996 bis 2008 brachte er den französischen Zuschauern in mehreren Kochsendungen ("Bon appétit") das Handwerk näher. 


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