Kinder gehen ins Kloster Thai-Höhle soll Nationalpark werden

Von dpa

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Die Jungen und ihr Trainer waren am 23. Juni bei einem Ausflug in die Tropfsteinhöhle Tham Luang-Khun Nam Nang Non von Wassermassen überrascht worden. Foto: Mae Sai/dpaDie Jungen und ihr Trainer waren am 23. Juni bei einem Ausflug in die Tropfsteinhöhle Tham Luang-Khun Nam Nang Non von Wassermassen überrascht worden. Foto: Mae Sai/dpa

Bangkok. In Thailand gibt es nach dem glücklichen Ausgang des Höhlendramas Ärger wegen der künftigen Nutzung des Geländes. Die Regierung plant, die Gegend rund um die Höhle im Norden des Landes in einen Nationalpark umzuwandeln.

Bei Anwohnern sorgt das für Unmut. Manche fürchten, dass Felder und Häuser enteignet werden, wie die Tageszeitung „Bangkok Post" (Montag) schreibt. Umstritten sind auch Überlegungen, in der Höhle eine Art Museum einzurichten.

Während des Dramas hatten viele Nachbarn unentgeltlich geholfen. Zahlreiche Felder wurden überschwemmt, weil aus der überfluteten Höhle Tham Luang-Khun Nam Nang Non enorme Mengen Wasser gepumpt werden mussten. Nach 17 Tagen konnten alle zwölf Spieler einer Fußball-Jugendmannschaft und ihr Trainer gerettet werden.

Dieses von Chiang Rai Prachanukroh Hospital zur Verfügung gestellte Bild zeigt die geretteten Jungen die gemeinsame eine Mahlzeit einnehmen. Nach dem Höhlendrama von Thailand sollen die zwölf geretteten Jugendfußballer und ihr Trainer in der neuen Woche aus dem Krankenhaus kommen. Foto: Thailand's Ministry of Health and the Chiang Rai Prachanukroh Hospital/AP/dpa

Nach der Entlassung aus dem Krankenhaus gehen diese Woche nun fast alle in buddhistische Kloster: Elf Spieler und der 25 Jahre alte Trainer kündigten an, sich an diesem Mittwoch den Kopf rasieren zu lassen und sich für mehrere Tage ins Kloster zu verabschieden. Im Buddhismus wird dies gemacht, um sich nach negativen Erfahrungen zu „reinigen". 

Nur ein Junge, der christlichen Glaubens ist, ist nicht dabei. Die Kinder sind zwischen elf und 17 Jahre alt. Nach der Entlassung aus der Klinik gehen sie – im Unterschied zu ersten Plänen – bislang noch nicht wieder zur Schule. 


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