Vorbild für Deutschland? Wegen Hitze: Britischer Versorger kündigt Gartenschlauch-Verbot an

Von dpa

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Wasser aus einem Gartenschlauch – in diesen Tagen ein willkommene Abkühlung. Foto: Jens Büttner/dpaWasser aus einem Gartenschlauch – in diesen Tagen ein willkommene Abkühlung. Foto: Jens Büttner/dpa

London. In Großbritannien herrscht in diesen Tagen andauernde Trockenheit und Hitze. Ein Wasserversorger greift nun durch.

Ein britischer Wasserversorger hat für Millionen Menschen im Nordwesten Englands wegen der andauernden Trockenheit und Hitze ein Verbot für die Nutzung von Gartenschläuchen angekündigt. Der Grund: Die Wasservorräte seien auf einen niedrigeren Stand gefallen als vorgesehen, teilte United Utilities am Dienstag mit. "Wir wissen, dass Gartenschlauch-Verbote unangenehm sein können, aber wir ergreifen diese Maßnahme jetzt, damit wir genug Wasser für wichtigere Dinge haben wie Trinken, Waschen und Kochen", hieß es in der Mitteilung.

Experten kritisieren allerdings, dass ein Gartenschlauch-Verbot möglicherweise gar nicht notwendig wäre, wenn die Wasserversorger leckende Leitungen reparieren würden. Doch das werde aus Kostengründen nicht angegangen.

Das Verbot soll vom 5. August an gelten. Darunter fällt unter anderem das Bewässern von Pflanzen mit Schlauch oder Rasensprenger. Auch private Swimming-Pools oder Planschbecken für Kinder dürfen dann nicht mehr befüllt werden. Gießkannen sind aber weiterhin erlaubt. Wer gegen das Verbot verstößt, muss mit Strafen von bis zu 1000 Britischen Pfund (rund 1125 Euro) rechnen. Medienberichten zufolge sind rund sieben Millionen Menschen von dem Verbot in der Region betroffen, zu der auch die Metropolen Manchester und Liverpool gehören.


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