Lavaströme auf Hawaii Behörde warnt: Keine Marshmallows über Vulkan rösten

Von Christopher Chirvi

Seit Ende April sorgen Lavaströme für Zerstörungen auf der Insel. Foto: dpaSeit Ende April sorgen Lavaströme für Zerstörungen auf der Insel. Foto: dpa

Hawaii. Ein Twitter-Nutzer hatte nachgefragt - und das United States Geological Survey geantwortet.

Der aktive Vulkan Kilauea hält Hawaii weiter in Atem. Die Lavaströme breiten sich aus. Ein Vulkanausbruch? Da könnte man sich doch ein paar Marshmallows über der Lava rösten! Diese Idee hatte zumindest ein Twitter-Nutzer - der, bevor er zur Tat schritt, aber sicherheitshalber noch einmal beim United States Geological Survey nachfragte. 

Ist es sicher, Marshmallows über den vulkanischen Rissen zu rösten?, schrieb er via Twitter und fügte hinzu: Natürlich angenommen, man hätte einen ausreichend langen Stock. "Oder wäre der Marshmallow dann vergiftet?"

Das Geologische Institut, eine wissenschaftliche Behörde, die zum Innenministerium der Vereinigten Staaten gehört, antwortete ihm: "Ähm...da müssen wir nein sagen, das ist nicht sicher (Bitte probieren Sie es nicht aus!)" Einerseits, so schrieb die Behörde, würden viel austretendes Schwefeldioxid oder Schwefelwasserstoff dafür sorgen, dass die Marshmallows schlecht schmecken.

Außerdem könnte es zu einer ziemlich spektakulären Reaktion kommen, würde man Schwefelsäure mit Zucker kombinieren.

Was genau gemeint ist, lässt wird recht anschaulich in diesem Video gezeigt: 


Der Kilauea im US-Bundesstaat Hawaii ist einer der aktivsten Vulkane der Welt. Seit einigen Wochen sorgen Lavaströme und Aschewolken für Probleme auf Hawaiis größter Insel Big Island.

Seit Anfang Mai speit der Kilauea Lava aus dem Krater und aus Erdspalten. Foto: dpa