Shitstorm für Fitnessbloggerin Kritik im Netz: Aldi und Sophia Thiel bekommen ihr Fett weg

Von Tobias Bosse

Die Fitnessbloggerin Sophia Thiel hat für Aldi Süd eine neue Sport-Kollektion entworfen. Foto: Unternehmensgruppe ALDI SÜDDie Fitnessbloggerin Sophia Thiel hat für Aldi Süd eine neue Sport-Kollektion entworfen. Foto: Unternehmensgruppe ALDI SÜD

Hamburg. Die neue Fitnesskollektion von Aldi Süd und Sophia Thiel hat für ordentlich Kritik gesorgt. Das Unternehmen rechtfertigt sich mit seinem Status als Discounter.

Gewohnt aufgedreht und euphorisch kommt sie ins Bild des neuen Werbevideos von Aldi Süd gehüpft – Fitnessbloggerin Sophia Thiel. Sie ist das neue Gesicht der Fitnesskollektion des Discounters, die sie entworfen hat und die sogar ihren Namen trägt. Doch statt Jubelstürme entfachte das Video zur Bekanntgabe der Kooperation auf Facebook erstmal einen amtlichen Shitstorm.

Anlass für die starke Kritik ist, dass die neue Fitnesskollektion lediglich in Größen von XS bis L verfügbar ist und somit alle Menschen, die sich jenseits der Konfektionsgröße 44 befinden, ausschließt. Die Reaktionen sind teils sehr emotional: "So ein Scheiß, ich kaufe nichts mehr bei Aldi", oder "Aldi will gar nicht, dass Dicke Sport machen" sind nur beispielhaft für die unzähligen Kommentare unter dem Video.

Aldi ist bemüht, auf jeden der kritischen Kommentare zu antworten. Dabei beruft sich das Unternehmen immer wieder auf seinen Status: "Als Discounter können wir leider nicht immer alles in allen Größen anbieten", antwortet Aldi Süd nahezu auf jeden kritischen Kommentar. Allerdings lassen sich nur die wenigsten davon beschwichtigen. 

Dabei sollte gerade Sophia Thiel es besser wissen. Hat sie ihre aktuelle Popularität doch einer extremen Typveränderung zu verdanken. Vor sechs Jahren hätte die Influencerin nämlich selbst nicht in ihre eigene Kollektion gepasst. Wie ein Blick auf ihr Instagram-Profil verrät.



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