Gefälschte Werbeanzeige Nach Giftanschlag: Julia Skripal wird im Netz verhöhnt

Von Viktoria Meinholz

Meine Nachrichten

Um das Thema Vermischtes Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Julia Skripal bei ihrem ersten TV-Interview. Foto: Imago/PA ImagesJulia Skripal bei ihrem ersten TV-Interview. Foto: Imago/PA Images

Hamburg. In Sozialen Medien macht eine vermeintliche Anzeige die Runde, die sich über den Nervengift-Anschlag auf Julia Skripal lustig macht.

Während sich Julia Skripal nach dem Giftanschlag auf sie und ihren Vater langsam wieder in ein normales Leben zurückarbeitet, schlägt der 33-Jährigen aus Russland blanker Hohn entgegen. In sozialen Netzwerken findet sich eine gefälschte Werbeanzeige mit zwei Fotos von Julia Skripal. Darauf wird für die fiktive Creme "Novichok" – die englische Schreibweise für das verwendete Nervengift Nowitschok – geworben. Die Botschaft: Nach dem Anschlag sieht sie doch viel besser aus! 

Das rechte Bild zeigt Julia Skripal bei ihrem ersten Fernsehinterview vor wenigen Tagen. Deutlich zu sehen ist die noch nicht verheilte Wunde an ihrem Hals. Wann das andere Foto aufgenommen wurde, ist nicht bekannt. Der britische Journalist Alec Luhn twittert, dass Julia Skripal bereits vor dem Anschlag viel Gewicht verloren habe. Unabhängig davon ist die falsche Werbeanzeige an Respektlosigkeit nur schwer zu überbieten.



 Weiterlesen: Skripals wurden jahrelang ausgespäht


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN