Benefizlesung am 18. Mai Schauspielerin Hannelore Hoger liest und plaudert in Osnabrück

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Schauspielerin mit einer beeindruckenden Theater- und Filmkarriere: Hannelore Hoger ist am 18. Mai zu Gast in Osnabrück, um auch aus ihrem Buch „Ohne Liebe trauern die Sterne“ zu lesen. Foto: imago/APressSchauspielerin mit einer beeindruckenden Theater- und Filmkarriere: Hannelore Hoger ist am 18. Mai zu Gast in Osnabrück, um auch aus ihrem Buch „Ohne Liebe trauern die Sterne“ zu lesen. Foto: imago/APress

Osnabrück. Im ZDF hat sie als Kommissarin Bella Block ermittelt. In Helmut Dietls „Rossini“ spielte Hannelore Hoger die sexhungrige Reporterin Charlotte. Und am Freitag, 18. Mai, ist die Schauspielerin zu Gast im NOZ-Medienzentrum, um aus ihrer Autobiografie „Ohne Liebe trauern die Sterne“ zu lesen.

Doch nicht nur das. Hannelore Hoger wird lesen, sie wird aus dem Nähkästchen plaudern – und schließlich auch ihre Bücher signieren. Ein Abend für den guten Zweck. Die Schauspielerin unterstützt seit Jahren die Arbeit der in Osnabrück beheimateten Hilfsorganisation Help-Age. Die Kampagne „Jede Oma zählt“ (Großmütter-Enkel-Projekte im Süden Afrikas) ist ihre Herzensangelegenheit. Deswegen fließt der Gesamterlös der Veranstaltung auch diesen Projekten zu.

Natürlich wird die Figur Bella Block auch Thema sein, obwohl sie darüber gar nicht mehr so gerne sprechen möchte. Die letzte Folge wurde vor wenigen Wochen ausgestrahlt. „Aber jetzt ist Schluss. Es reicht ja auch, oder? Das war ein Vierteljahrhundert, länger als Frau Merkel Bundeskanzlerin ist.“

38 Bella-Block-Folgen

Allerdings: Hannelore Hoger hätte sich auch wohl nicht dagegen gesträubt, zumindest noch bis zur 40. Folge weiterzumachen. Nun war nach 25 Jahren und 38 Ausgaben der TV-Ruhestand angesagt, „was eben auch an den Drehbüchern gelegen hat“. Die Grimme-Preisträgerin macht keinen Hehl daraus, dass ihr auch die letzte Folge nicht unbedingt gefallen habe. „Bella Block ist keine Opferfigur. Sie war in dem Film viel zu sehr eine Opferfigur.“ Beste Vorlagen also, um darüber mit ihr auch in Osnabrück zu diskutieren.

Rollenangebote

Eigentlich ist sie froh, dass sie jetzt nicht mehr die Bella Block spielen muss – und endlich mehr Zeit für sich hat. Daraus wird vorerst jedoch nichts, „wenn ich sehe, wie ich in diesem Monat schon wieder mit Terminen versorgt bin“, sagt die Künstlerin – freilich mit einem Augenzwinkern. Aber es handelt sich ja nur noch um Termine, die ihr Spaß machen, oder? „Ich habe vorher auch nur das gemacht, was mir Spaß machte“, kontert die gebürtige Hamburgerin. Der aktuelle Spaßmacher seien die Lesungen aus ihrem Buch. Na ja, und Rollenangebote lägen durchaus auch immer wieder vor. „Gerade erst habe ich ein Angebot abgelehnt, weil ich mir die Rolle körperlich nicht mehr zugetraut habe. Am Theater traue ich mir auch keine Rolle mit Riesentext mehr zu. Nichts ist furchtbarer, als wenn man auf der Bühne steht – und der Text ist weg.“

Lesung und Talk mit Hannelore Hoger: Freitag, 18. Mai, 20 Uhr (Einlass ab 19 Uhr), NOZ-Medienzentrum am Berliner Platz in Osnabrück. Karten zum Preis von 22 Euro (25 Euro an der Abendkasse) sind im Vorverkauf erhältlich in allen Geschäftsstellen dieser Zeitung, im Büdchen in Bad Essen (Lindenstraße 37) sowie online unter der Adresse www.deinticket.de. Der Gesamterlös fließt in die Kampagne „Jede Oma zählt“.


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