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Neue Erkenntnisse Todesfall an Bord: Deutsches Kreuzfahrtschiff legt ab

Von Stefan Tretropp

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Die Abfahrt des Kreuzfahrtschiffes „Mein Schiff 3“ aus dem englischen Southampton verzögert sich. Es gab einen unklaren Todesfall an Bord. Eine Tauchergruppe war im Einsatz. Foto: Stefan TretroppDie Abfahrt des Kreuzfahrtschiffes „Mein Schiff 3“ aus dem englischen Southampton verzögert sich. Es gab einen unklaren Todesfall an Bord. Eine Tauchergruppe war im Einsatz. Foto: Stefan Tretropp

Southampton. Nach dem Zwischenfall auf dem deutschen Kreuzfahrtschiff „Mein Schiff 3“ im südenglischen Hafen von Southampton gibt es neue Erkenntnisse.

Tui-Cruises-Pressesprecherin Godja Sönnichsen bestätigte auf Nachfrage sowohl den Todesfall als auch die Wartungsarbeiten. „Beide Vorfälle stehen allerdings in keinem Zusammenhang“, sagte sie am Donnerstagmorgen.

Wie die Pressesprecherin weiter ausführte, habe es am Mittwoch einen Todesfall an Bord der Mein Schiff 3 gegeben, dabei handelte es sich um einen Tod natürlicher Ursache. Weitere Angaben wollte die Reederei dazu nicht machen. Auch bestätigte sie die Verzögerung aufgrund von technischen Arbeiten.

Kapitän Jonas Lyddby sprach in seiner Durchsage von Arbeiten an einem kleinen Tank im vorderen Bereich des Schiffes. Die Arbeit für die Taucher war sehr schwierig aufgrund der Begebenheiten unter Wasser und der Enge. „Ich kann ihnen versichern, dass wir in Bremerhaven ankommen werden, nur nicht wann“, sagte Kapitän Lyddby. Mittlerweile sind die Wartungsarbeiten behoben worden. Das Schiff verließ den Hafen gegen 14:30Uhr (13:30 Uhr Ortszeit) am Donnerstag und wird voraussichtlich am folgenden Tag um 17Uhr Bremerhaven erreichen - geplant war 5:30.

„Die Sicherheit von Gästen und Besatzung sowie die Stabilität des Schiffes waren und sind zu keinem Zeitpunkt gefährdet“, ergänzte Pressesprecherin Sönnichsen.


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