Vor dem Tod geflüchtet Gerettete Steinbruch-Ziege heißt jetzt „Flöckchen“

Von dpa

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Der aus einem Steinbruch geretteten Ziege geht es mittlerweile besser. Foto: Landratsamt MiltenbergDer aus einem Steinbruch geretteten Ziege geht es mittlerweile besser. Foto: Landratsamt Miltenberg

Miltenberg. Die aus einen Steinbruch in Bayern gerettete Ziege hat nun einen Namen. Jungen und Mädchen des Kindergartens in Collenberg haben die weiße Hausziege „Flöckchen“ genannt, wie eine Sprecherin des Landratsamtes Miltenberg an diesem Freitag sagte.

Die etwa zwölf Jahre alte Geiß war vor mehr als einer Woche in einem Steinbruch in der Gegend in Bergnot geraten. In einer mehr als 60 Meter hohen Steilwand war das Tier etwa eine Woche lang auf einem kleinen Vorsprung gefangen. Erst durch den Einsatz der Bergwacht konnte die Ziege gerettet werden. Seitdem ist sie in Quarantäne und wird langsam aufgepäppelt. „Es geht ihr jeden Tag besser“.

Mittlerweile hat sich dank der Ohrmarke auch die Herkunft von Flöckchen klären lassen, wie die Sprecherin weiter sagte. Die Geiß war demzufolge vor zwei Jahren vor dem Tod geflüchtet. „Das Tier ist offensichtlich beim Ausladen an einem Schlachtbetrieb davongelaufen.“ Seitdem lebte die Ziege wild im Steinbruch. Nun kann sich „Flöckchen“ auf einen gemütlichen Lebensabend vorbereiten.


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