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Rückreise vom Spiel Bayern gegen Mönchengladbach Polizei kontrolliert nach gemeldetem Sexualdelikt 750 Fußballfans

Von dpa

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Wegen eines gemeldeten Sexualdelikts in einem Sonderzug für Fußballfans hat die Polizei im Main-Taunus-Kreis die Personalien aller etwa 750 Passagiere festgestellt. Symbolfoto: Michael GründelWegen eines gemeldeten Sexualdelikts in einem Sonderzug für Fußballfans hat die Polizei im Main-Taunus-Kreis die Personalien aller etwa 750 Passagiere festgestellt. Symbolfoto: Michael Gründel

Wiesbaden. In einem Sonderzug für Fußballfans soll eine 19-Jährige sexuell missbraucht worden sein. Hunderte Fans werden von der Polizei kontrolliert. Den Hinweis auf einen 30-Jährigen aus Mönchengladbach bekommt die Polizei aber erst später.

Nähere Informationen zum Ermittlungsstand und der Fahndung gaben die Beamten zunächst nicht bekannt.

Von dem Mann und der 19-Jährigen sei bereits im Zug ein Foto gemacht worden, hieß es zuvor von einem Sprecher des Polizeipräsidiums in Mönchengladbach. Das Foto wurde der Polizei demnach aber erst nach den Massenkontrollen an Bahnhöfen in Hessen, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen zugespielt. Die Personalien des Verdächtigen seien der Polizei bekannt.

Die „Bild“-Zeitung hatte zuvor über die Fahndung nach einem 30-jährigen Deutschen nach der mutmaßlichen Vergewaltigung auf einer Zugtoilette berichtet. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur handelt es sich um einen Deutsch-Polen, der auch beide Staatsbürgerschaften hat.

In dem Zug befanden sich Fußballfans auf der Rückreise vom Spiel Bayern München gegen Borussia Mönchengladbach am Samstagabend. Die 19 Jahre alte Frau wurde am frühen Sonntagmorgen von der Polizei im hessischen Flörsheim am Bahnhof in Empfang genommen, befragt und in eine Wiesbadener Klinik gebracht.

Die Bundespolizei nahm danach an mehreren Bahnhöfen die Personalien aller 750 Passagiere auf. Die Staatsanwaltschaft Wuppertal übernahm die Ermittlungen.


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