Ursache noch unklar Kreuzfahrtschiff rammt Pier in Honduras

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Mit hoher Geschwindigkeit hat die „MSC Armonia“ eine Pier in Roatán gerammt. Verletzt wurde niemand. Quelle: Youtube, Nessy Warren, Screenshot: NOZ/ Christoph AssiesMit hoher Geschwindigkeit hat die „MSC Armonia“ eine Pier in Roatán gerammt. Verletzt wurde niemand. Quelle: Youtube, Nessy Warren, Screenshot: NOZ/ Christoph Assies

Roatán. Am Dienstag hat das Kreuzfahrtschiff „MSC Armonia“ im Hafen von Roatán (Honduras) mit hoher Geschwindigkeit eine Hafenpier gerammt. Verletzt wurde niemand. Schaulustige hielten die Havarie per Smartphone fest. Die Videos wurden ab Dienstagabend deutscher Zeit in sozialen Netzwerken geteilt.

Die Bilder wirken wie die finalen Szenen aus dem Hollywood-Klassiker „Speed 2 – Cruise Control“ aus dem Jahr 1997 mit Sandra Bullock. Was damals fiktiv auf die Leinwand gebracht wurde, wurde für Anwohner am Hafen von Roatán und Passagiere einer Karibikkreuzfahrt des 251 Meter langen Kreuzfahrtschiffes der Schweizer Reederei MSC Crociere Realität.

„Die Aufnahmen haben sich am Dienstagabend deutscher Zeit relativ schnell bei Youtube verbreitet“, bestätigte eine Sprecherin von MSC auf Nachfrage unserer Redaktion. Die Handyaufnahmen zeigen, wie das Schiff mit vergleichsweise hoher Geschwindigkeit auf die Pier zufährt. Das Kreuzfahrtschiff schleift die Anker hinter sich her. Vermeiden können sie den Aufprall nicht mehr, der Luxusliner zerstört einen Ponton und wird mithilfe der Bugstrahlruder zurück ins Fahrwasser manövriert, wo die Anker wieder eingeholt werden.


Das im Jahr 2000 auf einer französischen Werft vom Stapel gelaufene Schiff weist am Bug tiefe Schrammen auf, ist aber nach Angaben der Reederei nach einer Untersuchung der örtlichen Hafenbehörden für die Weiterfahrt freigegeben worden.

„Die Gründe für diesen Vorfall werden aktuell untersucht. Für die Gäste und Besatzung an Bord bestand zu keiner Zeit ein Risiko, auch auf die Umwelt hat dieser Zwischenfall keinerlei Auswirkungen“, heißt es in einer Pressemitteilung der Reederei MSC. Die Passagiere seien nach einer kurzen Verzögerung beim Ausschiffen zu ihren Ausflügen gestartet, heißt es in der Mitteilung weiter.


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