Biografie über Harrys Zukünftige Vergleich mit Lady Di: Meghan Markle auf dem Weg zur „Diana 2.0“

Von afp

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In einer neuen Markle-Biografie, die am Donnerstag in Großbritannien erscheint, wird Meghan Markle sogar als „Diana 2.0“ bezeichnet. Foto: AFP/Daniel SORABJIIn einer neuen Markle-Biografie, die am Donnerstag in Großbritannien erscheint, wird Meghan Markle sogar als „Diana 2.0“ bezeichnet. Foto: AFP/Daniel SORABJI

London. Seit im November die Verlobung von Prinz Harry mit Meghan Markle verkündet wurde, wird die US-Schauspielerin mit Harrys verstorbener Mutter Diana verglichen.

Tatsächlich gibt es einige Parallelen: Wie damals Lady Di ist Markle eine moderne Frau, die sich gegen Diskriminierung einsetzt und sich sozial engagiert. In einer neuen Markle-Biografie, die am Donnerstag in Großbritannien erscheint, wird die Tochter einer afroamerikanischen Yoga-Lehrerin sogar als „Diana 2.0“ bezeichnet. Allerdings beschreibt der Autor, der Diana-Biograf Andrew Morton, Markle auch als sehr karrierebewusst und berechnend.“

Meghan, A Hollywood Princess“ (Meghan, Eine Hollywood-Prinzessin) heißt die neue Markle-Biografie, die Morton rechtzeitig vor Harrys und Meghans Hochzeit am 19. Mai auf den Markt bringt. Der Autor des Bestsellers „Diana - Ihre wahre Geschichte in ihren eigenen Worten“ beschreibt darin, dass die heute 36-jährige Markle schon früh von Diana fasziniert gewesen sei.

Nach Dianas tragischem Unfalltod 1997 habe Meghan unter Tränen die Beisetzung der Prinzessin im Fernsehen verfolgt und sich alte Videokassetten ihrer Hochzeit mit Prinz Charles angeschaut, schreibt Morton. Laut Freunden der Familie bewunderte Meghan Diana „nicht nur wegen ihres Stils, sondern wegen ihrer eigenständigen humanitären Mission als Vorbild“.

Ninaki Priddy, eine Freundin aus Kindertagen, erzählt in der Biografie, Meghan wolle „Prinzessin Diana 2.0 sein“. Dafür bringt die US-Schauspielerin bereits einiges mit. Sie engagierte sich jahrelang für wohltätige Zwecke, etwa als Botschafterin der Hilfsorganisation World Vision oder als UN-Sonderbotschafterin für Frauenrechte.

Als Feministin mit einem starken Gerechtigkeitssinn trat Meghan schon als Elfjährige auf. Damals beschwerte sie sich erfolgreich über eine Werbung, die Frauen als Heimchen am Herd darstellte. Auch in der Privatschule, die Meghan besuchte, war sie laut Mortons Biografie für ihren starken Gerechtigkeitssinn bekannt. Anschließend studierte sie an der Northwestern University Theater und internationale Beziehungen.

Bei einem sechswöchigen Praktikum in der Presseabteilung der US-Botschaft in Argentinien machte Markle offenbar ordentlich Eindruck. „Sie hatte alles, was man braucht, um eine erfolgreiche Diplomatin zu werden“, sagt ihr damaliger Vorgesetzter Mark Krischik in Mortons neuem Buch. Dennoch entschied sich Markle für die Schauspielerei.

Kurz nach ihrer Hochzeit mit dem US-Filmproduzenten Trevor Engelson kam für Markle 2011 mit der Rolle einer Anwaltsgehilfin in „Suits“ der Durchbruch. Sie zog für die Rolle ins kanadische Toronto, mit Engelson führte sie eine Fernbeziehung.

Während Markle zum Serienstar aufgestiegen sei, habe sich Engelson wie „etwas, das an ihrer Schuhsohle klebt“, gefühlt, zitiert Morton einen Freund. Ein anderer Freund berichtete demnach, Markle habe die Scheidung von Engelson 2013 erwirkt und ihm ihre Ringe mit der Post zurückgeschickt.

Schon vor der Scheidung hatte Markle sich offenbar durch ihren Erfolg verändert. „Sie hatte keine Zeit mehr für Freunde, die sie schon seit Jahren kannte“, schreibt Morton.Der Biograf verurteilt Markles Ehrgeiz und Zielstrebigkeit jedoch nicht. In gewisser Hinsicht sei der erfahrene Medienprofi Markle „die Frau, die Diana immer sein wollte“, schreibt Morton. Während Diana als schüchterne 20-Jährige ins britische Königshaus einheiratete, blickt die 36-jährige Markle bereits auf eine erfolgreiche Karriere zurück.

Als Pluspunkt wird Markle auch ihre Herkunft angerechnet. Ihr Vater ist laut Morton ein Nachfahre des schottischen Königs Robert I., der im frühen 14. Jahrhundert herrschte, ihre Mutter eine schwarze Yoga-Lehrerin, die von Sklaven in Georgia abstammt. Die Tatsache, dass Markle dunkelhäutig ist, zeige „Harry als einen durch und durch modernen Mann“, meint dessen Biografin Penny Junor. Auch Morton sagt voraus, Meghan Markle bringe „Frische, Vielfalt und Wärme in die kalten Flure des Buckingham-Palasts“.


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