In U-Bahnhof angegriffen Anti-Merkel-Demonstrant in Hamburg attackiert

Symbolfoto: Michael GründelSymbolfoto: Michael Gründel

dpa. Hamburg. Die Hamburger Polizei sucht nach zwei jungen Männern, die am Montag nach einer Kundgebung unter dem Motto „Merkel muss weg!“ einen der Teilnehmer angegriffen und schwer verletzt haben sollen.

Die Täter seien dem 37-Jährigen nach Ende der Versammlung in der U-Bahnstation Stephansplatz hinterhergelaufen und hätten den offenbar überraschten Mann an einem Ausgang mit Fäusten auf den Kopf geschlagen, teilte eine Polizeisprecherin am Dienstag mit. Einer der Täter habe Passanten bedroht, die dem Opfer zu Hilfe kommen wollten.

Kopftritt gegen Bewusstlosen

Währenddessen habe der andere, etwa zwei Meter große Angreifer dem 37-Jährigen, der bereits in die Knie gegangen war, mit dem Fuß ins Gesicht getreten. Der Mann sei nach hinten gefallen und bewusstlos liegen geblieben. Bevor die Täter flüchteten, soll einer von ihnen dem bewusstlosen Opfer einen weiteren Fußtritt versetzt haben. Der Verletzte wurde in ein Krankenhaus gebracht, wo er stationär aufgenommen wurde. Laut Zeugenangaben soll einer der Täter 25 bis 28 Jahre alt sein, der andere 20 bis 30 Jahre. Die Ermittlungen übernahm der Staatsschutz.