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Audrey Hepburn war seine Muse Französischer Modedesigner Hubert de Givenchy ist tot

Von afp und dpa

Hubert de Givenchy präsentierte Ende 2016 eine Retrospektive seiner Entwürfe für seine gute Freundin Audrey Hepburn im Gemeentemuseum in Den Haag. Am 12. März 2018 wurde bekannt, dass er 91-jährige gestorben ist. Foto: AFPHubert de Givenchy präsentierte Ende 2016 eine Retrospektive seiner Entwürfe für seine gute Freundin Audrey Hepburn im Gemeentemuseum in Den Haag. Am 12. März 2018 wurde bekannt, dass er 91-jährige gestorben ist. Foto: AFP

Paris. Der Modeschöpfer Hubert de Givenchy umgab sich mehr als 50 Jahre lang mit schönen Frauen. Filmstar Audrey Hepburn war seine Muse. Nun starb der Ästhet im hohen Alter.

Der Gründer des internationalen Mode- und Kosmetikkonzerns Givenchy starb im Alter von 91 Jahren, wie sein Lebensgefährte am Montag in Paris mitteilte. Er sei bereits am Samstag entschlafen, erklärte der Couturier Philippe Venet. Die Familie teile den Schmerz.

De Givenchy hatte jahrzehntelang Kreationen für Frauen geschaffen. Unter den Stars, die seine Mode trugen, waren Elizabeth Taylor, Jacqueline Kennedy und Marlene Dietrich.  

Und Audrey Hepburn war sein Star: Gemeinsam schufen sie eine neue Silhouette der Hollywood-Stars - elegant und weiblich. In ihrem Erfolgsfilm „Frühstück bei Tiffany" steckte er sie in das berühmte kleine Schwarze. In „Sabrina" trat sie in einem Traum aus Weiß auf.


Audrey Hepburn trägt in der Eröffnungssequenz des Hollywoodfilms "Frühstück bei Tiffany's" ein schwarzes Etuikleid von Givenchy, das sich zu einem zeitlosen Klassiker entwickelte. Foto: imago/Cinema Publishers Collection


De Givenchy begann seine Karriere 1945. Sieben Jahre später gründete der Couturier sein eigenes Modehaus. Ein weiteres Jahr danach begann die Zusammenarbeit mit Hepburn.

Vor mehr als 25 Jahren begann der Modeschöpfer, sich allmählich aus der schillernden Modewelt zurückzuziehen. Zunächst verkaufte er 1988 sein Unternehmen, das Teil des Luxuskonzerns LVMH wurde.

1995 nahm er dann schließlich auch als Designer mit einer spektakulären Modeschau Abschied von der Schneiderkunst. Ihm folgten beim Modehaus Givenchy unter anderem die beiden exzentrischen Briten John Galliano und Alexander McQueen.

Als geborener Graf Hubert James Marcel Taffin de Givenchy wurde ihm der gute Geschmack in die Wiege gelegt. Seine Familie war wohlhabend, sein Großvater Direktor der historischen Gobelinfabrik im nordfranzösischen Beauvais. 


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