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Filmregisseur Lars Kraume liebt alles an Italien – außer den Fußball

Von dpa

Lars Kraume liebt sein Geburtsland Italien. Nur für die Nationalmannschaft kann er sich nicht begeistern. Foto: dpa/Paul ZinkenLars Kraume liebt sein Geburtsland Italien. Nur für die Nationalmannschaft kann er sich nicht begeistern. Foto: dpa/Paul Zinken

Ingolstadt. Die Wurzeln des Regisseurs Lars Kraume liegen in Italien. An seinem Geburtsland gefällt ihm so gut wie alles, nur der Fußball nicht. Das begründet er mit der Spielweise der Nationalmannschaft.

Der in Italien geborene Filmregisseur Lars Kraume („Der Staat gegen Fritz Bauer“) liebt alles an dem Land - bis auf den Fußball. „Ich finde die italienische Nationalmannschaft total ätzend“, sagte der 45-Jährige der in Ingolstadt erscheinenden Tageszeitung „Donaukurier“.

Wegen der seiner Meinung nach unsympathischen, rüpeligen und aggressiven Art auf dem Rasen ende seine Liebe zu Italien beim Sport. Ansonsten liebe er aber das Land, die Menschen, die Kultur und „das lustige Chaos überall“. Im unüberschaubaren italienischen Verkehr Auto zu fahren, mache ihm mehr Spaß als im strengen Deutschland. Nur bei der Sprache hat der Gewinner des Deutschen Fernsehpreises noch so manche Probleme - obwohl seine Eltern lange in Italien gelebt haben und er selbst in einem Turiner Vorort geboren wurde: „Meine Familie lacht mich aus, wenn ich in einem Restaurant auf Italienisch bestelle.“