Flug nach Amsterdam unterbrochen Streit um furzenden Passagier endet in Zwischenlandung

Von Lorena Dreusicke

Ein Flugzeug der niederländischen Fluglinie „Transavia“ war von Dubai nach Amsterdam unterwegs, als an Bord ein Streit eskalierte. Der Flieger musste notlanden. Symbolfoto: imago/imagebrokerEin Flugzeug der niederländischen Fluglinie „Transavia“ war von Dubai nach Amsterdam unterwegs, als an Bord ein Streit eskalierte. Der Flieger musste notlanden. Symbolfoto: imago/imagebroker

Osnabrück. Ein Flugzeugpassagier hat mit seinen Blähungen Ärger provoziert. Ein Streit zwischen den Reisenden führte dazu, dass das Flugzeug in Wien eine Sicherheitslandung einlegte.

Ein Flugzeug der niederländischen Fluglinie „Transavia“ war von Dubai nach Amsterdam unterwegs, als an Bord ein Streit eskalierte. Wie die niederländische Zeitung „De Telegraaf“ berichtet, furzte ein älterer Mann wiederholt und deutlich vernehmbar. Zwei Sitznachbarn störte das, sie sprachen den Mann darauf an, doch er habe weitergepupst. Daraufhin seien die beiden Männer und angeblich zwei weitere Frauen ausgerastet. Der Pilot entschied sich, in Wien-Schwechat zwischenzulanden.

Die Polizei führte die vier mutmaßlichen Streithähne ab, ließ sie kurz darauf aber wieder frei. Die beiden Frauen bestreiten gegenüber „De Telegraaf“, aggressiv reagiert zu haben und kündigten an, Anzeige gegen die Airline zu erstatten. „Transavia“ wiederum pocht darauf, korrekt gehandelt zu haben. Eine Sprecherin betonte, dass die Crew für einen sicheren Flug sorgen müsse, die Notlandung sei die richtige Entscheidung gewesen.

Gegen die vier mutmaßlichen Störenfriede verhängte die Airline ein lebenslanges Flugverbot. Für den Stinker blieb der Vorfall folgenlos. Er durfte seine Reise fortsetzen.

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