200-Kilometer-Irrtum ICE mit S-Bahn verwechselt: Zwölfjähriger fährt von Berlin nach Wolfsburg

Von Tobias Fligge

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Statt einer kurzen Fahrt durch Berlin, erlebte ein Zwölfjähriger am Samstag eine Odyssee quer durch Deutschland. Symbolfoto: dpaStatt einer kurzen Fahrt durch Berlin, erlebte ein Zwölfjähriger am Samstag eine Odyssee quer durch Deutschland. Symbolfoto: dpa

Berlin/Wolfsburg. Statt einer kurzen Fahrt durch Berlin, erlebte ein Zwölfjähriger am Samstag eine Odyssee quer durch Deutschland.

Statt einer kurzen Fahrt durch Berlin, erlebte ein Zwölfjähriger am Samstag eine Odyssee quer durch Deutschland: Eigentlich wollte der Junge gegen Mittag nur mit der S-Bahn in Berlin fahren. Dann landete er aber rund 200 Kilometer entfernt in Wolfsburg. Das teilte die Bundespolizei am Sonntag mit.

Das Kind sei im Bahnhof Berlin-Spandau nicht in die S-Bahn, sondern versehentlich in einen Intercity Express gestiegen. Der Zug fuhr ohne Zwischenstopp Richtung Wolfsburg und hielt dort auch. Unterwegs fiel der Junge der Zugbegleiterin auf. Sie verständigte die Bundespolizei. In Wolfsburg nahmen Beamte das Kind in Empfang und riefen die Eltern an. Nach Rücksprache wurde der verirrten Sohn in den nächsten Zug nach Spandau zu gesetzt. Kurz darauf war der Junge schon wieder im Intercity nach Berlin unterwegs, jedoch unter Aufsicht der Zugbegleiter und mit persönlicher Übergabe an die Eltern.


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