Kundin beschwerte sich Tote Ratte im Tiefkühl-Gemüse: Aldi in Großbritannien stoppt Verkauf

Von dpa

Im Produktionsablauf hineingeraten? Einem Bericht der Boulevardzeitung „The Sun“ zufolge hatte eine Britin in dem Beutel mit gefrorenem Gemüse eine halbe Ratte entdeckt. Symbolfoto: dpaIm Produktionsablauf hineingeraten? Einem Bericht der Boulevardzeitung „The Sun“ zufolge hatte eine Britin in dem Beutel mit gefrorenem Gemüse eine halbe Ratte entdeckt. Symbolfoto: dpa

London. Nach der Beschwerde einer Kundin über eine tote Ratte in Tiefkühl-Gemüse hat der Discounter Aldi in Großbritannien das betroffene Produkt aus den Regalen genommen.

Das bestätigte Aldi UK am Montag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Einem Bericht der Boulevardzeitung „The Sun“ zufolge hatte die Frau in dem Beutel mit gefrorenem Gemüse eine halbe Ratte entdeckt. „Ich war gerade damit fertig, meiner Enkeltochter etwas zu essen zu geben und wollte den Beutel wieder in den Gefrierschrank stecken. Er war beinahe leer, deswegen entdeckte ich etwas, das da fehl am Platz erschien“, sagte die 60-Jährige dem Bericht zufolge.

Entschädigung abgelehnt

Aldi habe ihr eine Entschädigung von 500 Pfund (umgerechnet etwa 565 Euro) angeboten, was die Frau aber abgelehnt habe. Sie glaube nicht, dass das genug sei, sagte die Frau der „Sun“.

Laut dem Bericht soll es bereits mehrere Beschwerden wegen Überbleibseln von Nagetieren bei den „Mixed Vegetables“ gegebenen haben. Aldi teilte mit, die Vorfälle zu untersuchen. Bis dahin werde keine weitere Bestellung mehr bei dem Lieferanten aufgegeben.

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