Auf Fahrt von Hamburg nach Kiel Mehr als zwei Millionen Euro aus Geldtransporter verschwunden

Von dpa

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Auf diesem Rastplatz an der A21 bei Tremsbüttel machte der Geldtransporter eine Pause. Foto: dpaAuf diesem Rastplatz an der A21 bei Tremsbüttel machte der Geldtransporter eine Pause. Foto: dpa

Kiel. Mysteriöser Fall im Norden: Aus einem Geldtransporter sind mehr als zwei Millionen Euro verschwunden. Die Ermittlungen stehen noch ziemlich am Anfang.

Aus einem Geldtransporter sind in Schleswig-Holstein mehr als zwei Millionen Euro verschwunden. Insgesamt fehlten etwa 2,3 Millionen Euro, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Kiel am Freitag. Es seien Ermittlungen aufgenommen worden. Nach einem Bericht der „Kieler Nachrichten“ wurde der Verlust auf einem Betriebsgelände eines Sicherheitsunternehmens bei Kiel bemerkt. Die Zeitung hatte zuerst über den rätselhaften Fall berichtet. Wie das Geld verschwinden konnte, ist noch völlig unklar. Unbekannt ist auch, wem das Geld gehört.

Pause auf Autobahnrastplatz gemacht

„Es befindet sich derzeit niemand in Haft“, sagte Oberstaatsanwalt Axel Bieler. „Wir versuchen, alle Fakten zusammenzutragen.“ Nach Informationen der Zeitung war der Geldtransporter mit mehreren Kassetten voller Bargeld am Mittwoch in Hamburg gestartet. Auf der Fahrt nach Kiel habe die Besatzung des Wagens an der A21 auf dem Autobahnrastplatz Rehbrook-Ost bei Tremsbüttel (Kreis Stormarn) eine Pause gemacht. Einem der beiden Fahrer sei unwohl gewesen und er habe das Fahrzeug verlassen müssen. Als dann am Abend die Geldkassetten in Kiel entladen werden sollten, sei ein Teil der Ladung verschwunden gewesen.

Wagen hielt auf der Fahrt

„Auf der Fahrt hat der Wagen gehalten“, sagte Oberstaatsanwalt Bieler. Weitere Angaben zu dem Stopp machte er nicht. Am Freitag hielten sich Beamte der Kriminalpolizei auf dem Rastplatz auf.

Nach dpa-Informationen handelt es sich bei der betroffenen Geldtransport-Firma um das Unternehmen Prosegur, dessen Niederlassung in Schleswig-Holstein ihren Sitz in Melsdorf bei Kiel hat. „Es gab einen Vorfall, das kann ich bestätigen“, sagte eine Firmensprecherin. Weitere Angaben machte sie nicht.


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