Was fällt den Deutschen schwer? Viele mögen sich im Restaurant nicht beschweren

Von epd

Viele Deutsche mögen sich nicht gern im Restaurant beschweren. Foto: Wolfram Kastl/dpaViele Deutsche mögen sich nicht gern im Restaurant beschweren. Foto: Wolfram Kastl/dpa

Frankfurt/Main. Ehrlich sein ist nicht immer leicht: Zum Motto der evangelischen Fastenaktion „Sieben Wochen ohne Kneifen“ hat das Monatsmagazin „chrismon“ gefragt, wovor sich die Deutschen drücken. Eine Beileidsbekundung fällt ihnen demnach leichter als eine Beschwerde im Restaurant.

Demnach fällt es den Befragten schwerer, sich im Restaurant über das Essen zu beschweren (44 Prozent), als Trauernden ihr Beileid zu bekunden (30 Prozent). Viele haben ein Problem damit, eigene Fehler zuzugeben (42 Prozent) oder sich nach längerer Zeit ohne Kontakt wieder bei Freunden zu melden (41 Prozent).

40 Prozent der Befragten drücken sich davor, jemandem zu sagen, dass sie sich über ihn geärgert haben. Dabei sind Frauen laut Umfrage zurückhaltender als Männer: Während sich 43 Prozent der Frauen nicht trauen, diese Kritik zu äußern, sind es unter Männern nur 35 Prozent. 34 Prozent gaben an, dass es ihnen schwer falle, ihre politische Meinung offen zu äußern. Das Institut Emnid befragte im Auftrag des evangelischen Magazins „chrismon“ rund 1.003 Frauen und Männer.


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