„Ausländerfrei“ bis „Alternative Fakten“ Das sind die „Unwörter“ der letzten Jahre

Von Lorena Dreusicke

Die Sprecherin der Jury, die Linguistik-Professorin Nina Janich (TU Darmstadt), präsentierte das Unwort des Jahres 2017, „alternative Fakten“. Welche Wörter erhielten zuvor den Titel? Foto: dpaDie Sprecherin der Jury, die Linguistik-Professorin Nina Janich (TU Darmstadt), präsentierte das Unwort des Jahres 2017, „alternative Fakten“. Welche Wörter erhielten zuvor den Titel? Foto: dpa

Osnabrück. Seit 1991 kürt eine unabhängige Jury das „Unwort des Jahres“ und will damit auf einen sorgsamen Sprachgebrauch werben. Alle Unwörter und die Begründung der Jury im Überblick.

Das „Unwort des Jahres“ 2017 heißt „alternative Fakten“. Das gab die Sprecherin der unabhängigen Jury, die Linguistik-Professorin Nina Janich, am Dienstag in Darmstadt bekannt. Damit reiht sich „Alternative Fakten“ ein in eine Reihe Begriffe, die die Jury seit Anfang der Neunziger mit dem Unwort-Titel rügte.