Die Stimmen nach dem Meppen-Spiel Erik Domaschke: „Immer blöd, drei Tore zu kassieren“

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Am Ende unterlegen: Münsters Lion Schweers setzt sich gegen den Meppener Fabian Senninger durch. Foto: Werner ScholzAm Ende unterlegen: Münsters Lion Schweers setzt sich gegen den Meppener Fabian Senninger durch. Foto: Werner Scholz

Münster. Erstes Auswärtsspiel, erste Niederlage: Mit einem 0:3 kehrt die Mannschaft des SV Meppen vom kleinen Derby bei Preussen Münster zurück. Nach dem Spiel zeigen sich die Spieler geknickt - aber weit davon entfernt, den Kopf in den Sand zu stecken.

Erik Domaschke (Torwart): „Natürlich ist es als Torwart immer blöd, drei Tore zu kassieren. Wir hatten uns vorgenommen, zu punkten und sind eigentlich gut ins Spiel gekommen, haben die erste Halbzeit dominiert. In der zweiten Halbzeit war Münster dann natürlich stärker und wir fangen uns ziemlich schnell den ersten Treffer, verlieren dann noch einen Spieler per Platzverweis. Letztlich macht Münster dann souverän den Sack zu.“

Janik Jesgarzewski (Verteidiger): „In der ersten Halbzeit hatten wir ein klares Übergewicht und eine ganze Reihe guter Standards. Leider versäumen wir es, einen Treffer zu machen. In der zweiten Hälfte haben wir dann Lehrgeld gezahlt und es Münster vielleicht in der ein oder anderen Situation etwas zu leicht gemacht. Überragend waren in jedem Fall die Fans, die uns auch nach dem 0:3 weiter unterstützt haben. Natürlich fahren wir mit diesem Ergebnis geknickt zurück nach Meppen. Vor so einer Kulisse im kleinen Derby zu spielen, war aber dennoch ein überragendes Gefühl.“

Thilo Leugers (Mittelfeld, sah die gelb-rote Karte): „Wir wollten hier eigentlich punkten, hatten uns viel vorgenommen. In der ersten Halbzeit konnten wir viel davon umsetzen, haben das Spiel dominiert und die entscheidende Gelegenheit verpasst. In der zweiten Halbzeit haben uns über weite Strecken die Ideen gefehlt, teils auch die Ruhe. Die Situation, die zu meinem Platzverweis geführt hat, habe ich als nicht so schlimm wahrgenommen: Ich habe meinen Gegenspieler nicht kommen sehen, erwische ihn dann irgendwie unglücklich - wahrscheinlich war es die Summe, die dann zu gelb-rot geführt hat.“

Benjamin Girth (Stürmer, in der zweiten Halbzeit eingewechselt): „In der ersten Hälfte hatten wir viel Ballbesitz und schaffen es dann nicht, mehr daraus zu machen. In der zweiten Hälfte waren wir in den ersten Minuten vielleicht nicht aufmerksam genug, was Münster dann erkannt und ziemlich Druck gemacht hat. Ich selbst habe dann noch knapp zwanzig Minuten gespielt, die Luft hat gereicht und es hat sich gut angefühlt, auf dem Platz zu stehen. Gegen Magdeburg wollen wir am Mittwoch auf jeden Fall punkten.“


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