Samstag letzter Test Neidhart erwartet in Utrecht mutigen SV Meppen

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Empfehlen können sich die Meppener Spieler – auf dem Foto Neuzugang Markus Ballmert (l.) – beim letzten Test beim niederländischen Ehrendivisionär FC Utrecht. Foto: ScholzEmpfehlen können sich die Meppener Spieler – auf dem Foto Neuzugang Markus Ballmert (l.) – beim letzten Test beim niederländischen Ehrendivisionär FC Utrecht. Foto: Scholz

Meppen. Von einer Generalprobe will Trainer Christian Neidhart nicht sprechen. Doch am Samstag um 15 Uhr bestreitet Drittligaaufsteiger SV Meppen beim niederländischen Erstligisten FC Utrecht den letzten Test vor den ersten Pflichtaufgaben in Pokal und Punkterunde.

Für den 48-Jährigen geht es auf dem Trainingsgelände des Ehrendivisionärs vor allem darum, noch einmal ein anderes System zu testen und sich einige Spieler auf anderen Positionen anzuschauen. Und das gegen einen richtig starken Gegner. Denn der Gastgeber, Tabellenvierter der vergangenen Saison, ist bereits bei der Pflicht angekommen: Im ersten Qualifikationsspiel zur Europa-League haben die Niederländer beim FC Valletta (Malta) 0:0 gespielt. Das Rückspiel findet am nächsten Donnerstag statt. Utrechts Coach Henk ten Kate, hat von 2013 bis 2015 Bayern München II als Regionalliga-Meister in die Relegation zur 3. Liga geführt, aber gegen Fortuna Köln den Aufstieg verpasst.

Gutes Passspiel

Das knappe 1:0 beim Landesligisten SV Mesum hat Neidhart wie das 3:0 gegen den Ehrendivisionär Enschede schnell abgehakt. „Das ist Vorbereitung.“ In Utrecht erwartet er von seiner Mannschaft, dass sie mutig spielt, sich nicht versteckt und eigenen Ballbesitz kreiert. Das Ergebnis ist zweitrangig. Auffällig war in den letzten Partien das zumeist gut organisierte Passspiel, wenn der Gegner Druck macht.

Alternativen

Vor allem in der Defensive hat Neidhart reichlich Alternativen. Das Gedränge auf den Positionen in der Abwehrkette und auf den Sechser-Positionen ist groß. Dabei sind die Karten von Yannik Nuxoll schlecht: Der ehemalige Rehdener Innenverteidiger hat sich in Mesum einen Muskelfaserriss zugezogen und muss zunächst pausieren.

Laufwege verbessern

In der Offensive muss der SVM noch Laufwege verbessern. „Aber das ist zu diesem Zeitpunkt ganz normal“, weiß Neidhart. Dort fehlen nach seiner Operation Neuzugang Devann Yao und Thorben Deters, der über Kniebeschwerden klagt. Max Kremer, Marius Kleinsorge, Benjamin Girth, der sich nach dem Mittelfußbruch gerade erst wieder zurückgemeldet hat, Francky Sembolo sowie die im Sommer gekommenen Haris Hyseni und Nico Granatowski drängen in die Startformation. In Utrecht haben sie die Chance, sich zu empfehlen.


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