Mittwoch Test bei Arminia Bielefeld SV Meppen: Ballmert startet einen neuen Versuch

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Einen neuen Anlauf unternimmt Markus Ballmert (vorne) beim Test des SV Meppen bei Arminia Bielefeld. Foto: MentrupEinen neuen Anlauf unternimmt Markus Ballmert (vorne) beim Test des SV Meppen bei Arminia Bielefeld. Foto: Mentrup

Meppen. SV Meppens Trainer Christian Neidhart gibt beim Testspiel am Mittwoch um 18.30 Uhr beim Zweitligisten Arminia Bielefeld vor allem den Spielern eine Chance, die zuletzt seltener zum Einsatz gekommen sind. Einen neuen Anlauf unternimmt Markus Ballmert, der wegen einer langwierigen Fußverletzung in dieser Saison noch zu keinem einzigen Punktspieleinsatz gekommen ist.

Am Montagabend stand ein Fußballspiel besonders im Blickpunkt der Emsländer: Die SG Sonnenhof Großaspach, nächster Gastgeber der Meppener, holte beim 0:0 in Würzburg zwar einen Zähler, bleibt aber auf einem Abstiegsrang. Hätten die Baden-Württemberger gewonnen, wären sie am SVM vorbeigezogen.

So bleiben die Meppener in der Länderspielpause als 16. über dem ominösen Strich, Ein gutes Gefühl für Mannschaft und Fans. „Das ist wichtig“, betont Trainer Christian Neidhart, der prognostiziert hat, dass es in der Tabelle bis zum letzten Spieltag eng bleibt. Mit zwölf Punkten hat sein Team jetzt vier Zähler Vorsprung vor Schlusslicht Braunschweig, ist aber punktgleich mit Carl-Zeiss Jena auf dem ersten Abstiegsrang. Aber auch nach oben ist viel Bewegung möglich. Zweitligaabsteiger 1. FC Kaiserslautern weist als Achter nur 14 Punkte auf.

Kremer angeschlagen

Beim Spiel am Mittwoch am Trainingsgelände von Arminia Bielefeld in der Friedrich-Hagemann-Straße (Eintritt: 6 Euro, ermäßigt 4 Euro) wird Neidhart auch einige Spieler schonen wie etwa Mittelstürmer Deniz Undav. Zum Einsatz kommen überwiegend die Akteure, die zuletzt nicht so oft gespielt haben. „Wir brauchen sie alle“, hat Neidhart festgestellt, der weiter auf die langzeitverletzten Marcel Gebers und Fabian Senninger verzichten muss. Am Sonntag fehlten auch noch Thorben Deters und Patrick Posipal sowie Yannick Nuxoll und Sven Goldschmidt. Neu auf die Verletztenliste gekommen ist Max Kremer, der gegen München erneut den Part auf der rechten Abwehrseite übernommen hat, aber mit Oberschenkelbeschwerden ausgewechselt werden musste.

Proschwitz dabei

Unverändert baut Neidhart auf die Innenverteidigung Jovan Vidovic und Marco Komenda, die gegen München überzeugten und sich weiter einspielen sollen. Der aus Bremen gekommene Julian von Haacke und der aus einer Verletzungspause wieder ins Team zurückgekehrte Luka Tankulic „brauchen jetzt diese Spiele“, erklärt der Trainer. Steffen Puttkammer geht auf eine Sechser-Position. Veränderungen wird es auf jeden Fall auf den Außenbahnen geben: In der Defensive rückt Markus Ballmert auf die rechte Seite, David Vrzogic, der diese Saison zu zwei Kurzeinsätzen gekommen ist, auf die linke. In der Offensive laufen bei den Arminen Mirco Born und Marius Kleinsorge auf. In der Spitze sollen Max Wegner, der die vergangenen vier Partien zugeschaut hat, und Nick Proschwitz je eine Halbzeit spielen. Der 31-Jährige hält sich zurzeit beim SVM fit. Er ist ohne Verein. Der Stürmer hat mit dem SC Paderborn 2015 gegen Arminia Bielefeld gespielt, den Führungstreffer erzielt, aber trotzdem 1:2 verloren.

Gastgeber Zwölfter

Nach der 0:1-Niederlage beim VfL Bochum belegen die Ostwestfalen in der 2. Bundesliga aktuell mit zwölf Zählern den zwölften Tabellenplatz – sieben Punkte vor den Abstiegsrängen, fünf hinter dem Hamburger SV auf Rang drei. Der im März 2017 gekommene Trainer Jeff Saibene schaffte mit seinem Team zunächst gerade noch den Klassenerhalt. In der vergangenen Saison verpassten die Arminen als Vierter die Relegation zur Bundesliga um acht Punkte.


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