Gegen Unterhaching gesperrt Meppens Leugers: Weiter als Mannschaft auftreten

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Nach der fünften Gelben Karte ist Thilo Leugers gesperrt. Er muss beim Meppener Heimspiel gegen Unterhaching zuschauen. Foto: ScholzNach der fünften Gelben Karte ist Thilo Leugers gesperrt. Er muss beim Meppener Heimspiel gegen Unterhaching zuschauen. Foto: Scholz

Meppen Meppens Mittelfeldspieler und stellvertretender Kapitän Thilo Leugers kennt nur einen Ausweg aus der Misere. „Wir müssen weiterhin als Mannschaft auftreten“, sagt er im Interview. Das sei schon in den vergangenen Jahren die Stärke gewesen. Für den Emsländer ist es Höchststrafe, dass er nach der fünften Gelben Karte im nächsten Spiel gegen Unterhaching gesperrt zuschauen muss.

Wie schwer wiegt die 0:3-Niederlage im Kellerduell beim SV Wehen Wiesbaden?

Genauso schwer wie jede andere Niederlage in den letzten Wochen auch. Es ist natürlich bitter, in Wiesbaden zu verlieren, weil man gegen einen unmittelbaren Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt spielt. Das fühlt sich nicht gut an. Aber wir haben keine andere Chance, als jetzt weiterhin als Mannschaft aufzutreten. Das war in den letzten Jahren genau unsere Stärke. Wenn wir jetzt anfangen, Einzelne oder Einzelaktionen herauszupicken, dann schaffen wir es nicht.

0:3 ist ein klares Ergebnis...

Wir haben in der ersten Halbzeit ein, zwei Chancen, aus denen wir ein Tor machen können. 0:3 klingt happig, aber die Tore sind relativ einfach zu erklären. Wir haben es dem Gegner zu leicht gemacht, der es in der Endphase auch ausspielt.

Zehrt es an den Nerven, dass der SV Meppen schon wieder kein Tor geschossen hat?

Das ist genau das, was ich meine: Wenn wir immer wieder darüber reden, dass wir schon wieder keine Tore geschossen haben und schon wieder keine Tore geschossen haben und schon wieder keine Punkte geholt haben, dann sind wir auf dem falschen Weg. Natürlich analysieren wir, warum es so ist. Wir gehen akribisch an jedes Spiel heran und wir arbeiten auch alles auf. Wir brauchen einfach ein Erfolgserlebnis. Dann bin ich zuversichtlich, dass es weitergeht.

Was können die Meppener jetzt als Mannschaft machen?

Wir müssen die Ruhe bewahren. In dieser Situation muss man in jedem Spiel ruhig bleiben. Natürlich müssen wir auch Tore schießen, um die Spiele zu gewinnen. So einfach ist es auch. Aber wenn wir aus unserer Grundordnung heraus spielen wie in der ersten Halbzeit, kommt der Gegner nur zu Chancen, wenn wir Fehler machen. Vor der Pause standen wir relativ gut, hatten ein, zwei Möglichkeiten. So wollten wir spielen. In der zweiten Hälfte geben wir es dann zu einfach her.

Sie haben im fünften Spiel in Folge die Gelbe Karte gesehen und sind gegen Unterhaching gesperrt.

Ich glaube, es war mein erstes Foul im Spiel. Vorher gab es bei drei, vier taktischen Fouls keine Gelbe Karte. Der Schiedsrichter meinte zu mir, er habe zu den Linienrichtern gesagt, wenn jetzt noch ein Foul komme, dann zeige er Gelb. Wo ist da die Gerechtigkeit. Ich mache mein erstes Foul. Es ist natürlich ein Foul. Darüber muss man gar nicht reden. Aber ob man dafür Gelb geben muss, das weiß ich nicht. Es ist bitter.

Ist es die Höchststrafe, dass Sie jetzt gegen Unterhaching zuschauen müssen?

Ja klar, das ist für jeden Fußballer die größte Strafe. Aber ich bin ziemlich sicher, dass wir es nächste Woche packen.


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