Zwei regionale Elternvereine SV Meppen unterstützt die Kinderkrebsstiftung

Von Uli Mentrup, 12.09.2018, 09:33 Uhr
Die Zusammenarbeit haben die Deutsche Kinderkrebsstiftung und der SV Meppen vereinbart. Das Foto zeigt den Pressesprecher der Stiftung, Klaus Riddering (l.), und André Dieker vom SVM. Foto: Riddering

Meppen Der SV Meppen und die Deutsche Kinderkrebsstiftung (DKS) haben eine Zusammenarbeit vereinbart. „Wir sind gerne dabei. Das ist eine gute Sache. Wir freuen uns, dass wir helfen können“, erklärt SVM-Geschäftsführer Ronald Maul.

Ein Verein wie der SV Meppen stehe auch in der Verantwortung, sich zu engagieren. Dessen Popularität könne der Kinderkrebsstiftung helfen. „Davon können beide profitieren“, sagt Maul. „Der SV Meppen ist ein Sympathieträger weit über das Emsland hinaus. Zu seinen Fans gehören auch viele Kinder und Jugendliche. Deshalb freuen wir uns sehr, dass er die Arbeit der Deutschen Kinderkrebsstiftung und der Elternvereine in der Region unterstützt“, stellt Klaus Riddering von der Stiftung aus Bonn fest, die mit mehreren Vereinen, darunter auch Eintracht Braunschweig und der VfL Wolfsburg, zusammenarbeitet. Die Eintracht-Spieler etwa besuchten regelmäßig krebskranke Kinder auf der Station. Aus den regionalen Vereinen, so Riddering weiter, würden Eltern und Kinder zu Spielen eingeladen. Manchmal gebe es eine Trikotspende. In der Region gibt es zwei Elternvereine krebskranker Kinder, nämlich Leer/Ostfriesland und Papenburg/Nördliches Emsland.

„2000 Kinder erkranken jährlich“

Nach Angaben der Stiftung erkranken in Deutschland jedes Jahr rund 2000 Kinder an Krebs. Die Diagnose bedeutet für jede Familie einen Schock. Denn trotz medizinischer Fortschritte sei die heimtückische Krankheit noch immer lebensbedrohlich. „Sie bringt einschneidende Veränderungen für die Betroffenen und ihre Familien mit sich.“

74 Elternvereine

Die Kinderkrebsstiftung, 1995 die Stiftung vom Dachverband der regionalen Elterngruppen „Deutsche Leukämie-Forschungshilfe, Aktion für krebskranke Kinder“ (DLFH) gegründet, will den Betroffenen mit Rat und Tat helfen, damit sie mit ihrem schweren Schicksalsschlag nicht allein dastehen. Heilungschancen, Behandlungsmethoden und die Lebensqualität krebskranker Kinder sollen verbessert werden. DLFH und Stiftung sind autorisierte Interessenvertretung von 74 Elternvereinen in Deutschland sowie der betroffenen Familien und vertreten rund 25000 Einzelpersonen.

„Finanzielle Hilfen wichtig“

Die Deutsche Kinderkrebsstiftung fördert insbesondere kliniknahe, patientenorientierte Forschungsprojekte. Zu den wichtigsten Aufgaben gehört nach ihren Angaben auch die finanzielle Hilfe für Familien, die durch die Krebserkrankung eines Kindes in eine Notlage geraten sind. Die Kinderkrebsstiftung unterhält in der Nähe von Heidelberg das „Waldpiraten-Camp“ – eine im deutschsprachigen Raum einzigartige und vielfach ausgezeichnete Freizeiteinrichtung für krebskranke Kinder. Seit September 2015 ist die DKS Träger der SyltKlinik, der einzigen Reha-Einrichtung in Deutschland, die ausschließlich Familien mit einem krebskranken Kind behandelt.

Die Arbeit der Stiftung finanziert sich nach deren Angaben fast ausschließlich durch Spenden. Im Aufsichtsorgan der Stiftung engagieren sich alle Mitglieder Elterngruppen-Vertreter, Vertreter des öffentlichen Lebens und Ärzte ehrenamtlich und unentgeltlich.

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