Erster Einsatz nach Verletzung SV-Meppen-Torwart Domaschke: Ich will immer spielen

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Gleich dreimal musste Meppens Torwart Erik Domaschke im ersten Spiel nach seiner Verletzungspause hinter sich greifen. Hansa Rostock siegte 3:1. Foto: ScholzGleich dreimal musste Meppens Torwart Erik Domaschke im ersten Spiel nach seiner Verletzungspause hinter sich greifen. Hansa Rostock siegte 3:1. Foto: Scholz

Meppen Trotz der 1:3-Niederlage gegen Hansa Rostock war Erik Domaschke froh, dass er wieder im Tor des Fußball-Drittligisten SV Meppen stand. „Ich habe jahrelang genug auf der Bank gesessen“, stellt er im Interview fest. Gegen die Ostseestädter kam der 32-Jährige nach längerer Verletzungspause wegen des Anrisses der Patellasehne im Knie zum ersten Saisoneinsatz.

Hätten Sie heute lieber auf de Bank gesessen?

Nein. Ich will immer gerne spielen. Ich habe jahrelang genug auf der Bank gesessen. Deswegen war ich froh, dass der Trainer mir die Chance gegen Hansa Rostock gegeben hat. Ich konnte halt leider nicht zeigen, was ich kann. Es war sehr ärgerlich, dass wir verloren haben. (Weiterlesen: SV Meppen ohne Chance bei 1:3-Heimpleite)

Sechs Bälle aufs Tor, drei waren drin. Kein guter Tag für einen Torwart, oder?

Ich muss schon sagen, dass Rostock die Möglichkeiten gut herausgespielt hat. Das hat man gerade beim ersten Gegentor gesehen. Wir waren bei den Standards nicht sehr aufmerksam. Das wird in dieser Liga eben bestraft.

Die Rostocker haben gerade beim 0:1 das Umschaltspiel gezeigt, das den SV Meppen sonst auch auszeichnet. Da sah die Defensive ziemlich alt aus....

Ich glaube, jemand verpasst den Ball oder trifft ihn nicht richtig. Danach geht der Rostocker Konter ab. Und dann muss man zugeben, stehen wir auch schlecht in der Restverteidigung. Rostock macht es auch wirklich gut. Das 0:1 geht schon in Ordnung, aber wir müssen uns dann einfach wieder fangen und versuchen, selbst Torchancen herauszuspielen.

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Torchancen waren Mangelware beim SV Meppen

Nach vorne hatten wir dieses Mal wenig Durchschlagskraft. Da müssen wir uns steigern, damit wir es in den nächsten Spielen wieder besser machen.

Wie sehr schmerzt die Niederlage?

Sehr. Weil Lotte in Karlsruhe gewonnen hat. Rostock und wir waren vor dem Spiel heute Tabellennachbarn. Deswegen ist es ärgerlich, dass sie jetzt weiter nach vorne rücken. Wir müssen weiter von Spiel zu Spiel schauen und die Punkte holen. Auswärts auf jeden Fall. Und zu Hause müssen wieder ein paar Siege kommen.


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