Stimmen zum Spiel gegen Hansa Rostock Max Kremer: „Wir haben die Zweikämpfe nicht angenommen“

Von Henning Harlacher

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Hängende Köpfe nach der 1:3-Niederlage gegen Hansa Rostock beim Team des SV Meppen. Foto: Werner ScholzHängende Köpfe nach der 1:3-Niederlage gegen Hansa Rostock beim Team des SV Meppen. Foto: Werner Scholz

Meppen. Der SV Meppen hat nach einer schwachen Partie verdient mit 1:3 gegen Hansa Rostock verloren. Die Spieler des SVM waren sich einig, dass die Einstellung heute nicht gestimmt hat. Die Stimmen zum Spiel.

Steffen Puttkammer, der versuchte das Spiel von hinten anzukurbeln: „Das frühe 1:0 kommt Rostock natürlich gerade recht. Trotzdem haben wir in der ersten Halbzeit nicht das gespielt, was wir eigentlich wollten. Letztendlich waren wir über die komplette Partie nicht zwingend genug und haben am Ende verdient verloren.“

Der Spielbericht zur Partie des SV Meppen gegen Hansa Rostock

Max Kremer, der mit seiner Ecke das 1:3 vorbereitete: „Wir haben heute nie so wirklich ins Spiel gefunden. Nach dem 0:1 waren wir sehr verunsichert und haben uns im Laufe des Spiels keine zwingenden Chancen herausspielen können. Wir haben die Zweikämpfe nicht angenommen und Rostock hat die Konter gut ausgenutzt. Mit dem dritten Tor war das Spiel entschieden. Wir hatten zwar den Anschein, das Spiel noch gewinnen zu können, aber heute sollte es nicht sein.“

Mirco Born, der bereits nach 27 Minuten für Nico Granatowski eingewechselt wurde: „Wir haben uns keine Torchancen herausgespielt. Hätten wir ein paar Chancen bekommen, hätten wir auch sicherlich mehr gemacht.“

Der Live-Ticker zum Spiel gegen Hansa Rostock zum Nachlesen

Marco Komenda, die Niederlage als verdient ansieht: „Beim 1:0 werden wir klassisch ausgekontert. Vor dem 2:0 verlieren wir nach einem Einwurf für uns den Ball und fangen uns dann das Tor. Das ist natürlich bitter. Wir hatten zwar meiner Meinung nach den Ball über das gesamte Spiel mehr in unseren Reihen als die Rostocker, aber trotzdem steht es am Ende 1:3 und das geht absolut in Ordnung.“

Martin Wagner, dem die Kampfbereitschaft bei der gesamten Mannschaft fehlte:“Wir haben heute über 20 Minuten nicht den SV Meppen gesehen, den wir Spieler und auch die Fans kennen. Wir haben es nicht geschafft gefährlich vor das Tor zu kommen. Auch das Zweikampfverhalten hat heute nicht gestimmt. Dass es gegen eine Mannschaft wie Rostock schwer wird nach so einem frühen Rückstand zurückzukommen, ist auch klar. Das tut natürlich weh, aber wir müssen jetzt weitermachen und dann den Defiziten arbeiten. In der Liga ist halt nicht immer nur Schönspielerei das beste. Es ist auch Kampf und Leidenschaft gefordert, aber das hat heute gefehlt.“


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