Samstag gegen Rostock SV Meppen will den zweiten Heimsieg erzwingen

Meine Nachrichten

Um das Thema SV Meppen Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Gefährlichster Meppener Schütze mit zwei Treffern ist Nico Granatowski (r.), der hier gemeinsam mit Mirco Born jubelt. Am Samstag wollen die Emsländer gegen Hansa Rostock den zweiten Heimsieg erzwingen. Foto: ScholzGefährlichster Meppener Schütze mit zwei Treffern ist Nico Granatowski (r.), der hier gemeinsam mit Mirco Born jubelt. Am Samstag wollen die Emsländer gegen Hansa Rostock den zweiten Heimsieg erzwingen. Foto: Scholz 

Meppen Das Ziel für das Heimspiel am Samstag um 14 Uhr ist klar: „Wir wollen gegen Hansa Rostock den zweiten Heimsieg einfahren“, erklärt Meppens Trainer Christian Neidhart. Und damit auch am Gegner vorbeiziehen.

Neidhart bleibt dabei: Mit den Leistungen seiner Mannschaft ist er zufrieden, mit der Punktausbeute allerdings nicht. Da klafft noch eine Lücke. Vor der erhofften fünfstelligen Kulisse soll das Konto aufgefüllt und die Platzierung in der Tabelle verbessert werden. Zuletzt ein Gegentor in drei Spielen

Seit drei Partien ungeschlagen

Immerhin haben die Emsländer – den NFV-Pokal mitgerechnet – die vergangenen drei Partien nicht mehr verloren, dabei nur ein Gegentor kassiert in Cottbus. „Und das war ein Elfmeter, also nicht aus dem Spiel heraus“, erklärt Neidhart, der personell mit Julian von Haacke seit einer Woche eine weitere Alternative hat. Der 24-jährige Mittelfeldspieler, der im Juli 2015 mit Werders U23 ein erfolgreiches Drittliga-Debüt gegen Rostock gab, wird in der Startformation stehen. „Ob es für 90 Minuten reicht, weiß ich noch nicht“, sagt Neidhart, der mit einer Auswechslung das Spiel seiner Mannschaft variieren kann.

Sicher werden die langzeitverletzten Fabian Senninger (Kreuzbandriss), Luka Tankulic (Schulter-OP) und Marcel Gebers (Hüft-OP) fehlen, der bald die Krücken ablegen kann, aber noch geraume Zeit auf sein Comeback warten muss. Markus Ballmert soll sich über die Testspiele nächste Woche die nötige Match-Fitness holen. Erik Domaschke könnte ein Kandidat fürs Tor sein. Aber Neidhart will die letzte Einheit abwarten. Ein Risiko will er nicht eingehen.

„Entscheidend sind die Punkte“

Im Angriff verfügt der SVM über einige Möglichkeiten. Dass die Mittelstürmer Deniz Undav und Max Wegner noch nicht getroffen haben, führt bei Neidhart nicht zu Gesprächsbedarf. Aus der Offensivabteilung haben Nico Granatowski (2) und Max Kremer Tore geschossen. „Wir haben Chancen“, sagt Neidhart. Und wer die Treffer schieße, sei ihm letztlich egal, „entscheidend sind die Punkte“.

Letzter Auswärtssieg im Meppener Schneegestöber

Rostock weist einen Zähler mehr auf als der SVM. Für die hoch gehandelten Hanseaten fast zu wenig. Trainer Pavel Dotchev würde sogar von einem Fehlstart sprechen, wenn sein Team in Meppen nicht gewinnt. Sein Team müsse unbedingt gewinnen, wenn es Anschluss finden wolle. Probleme hat Hansa in der Defensive. Nach fünf Spieltagen haben nur Rostock und Wiesbaden bereits elf Gegentore kassiert. Auswärts scheint die Hanse-Kogge nur schwer zu manövrieren zu sein. Der letzte Sieg in fremder Umgebung gelang vor rund sieben Monaten ausgerechnet im Schneegestöber in Meppen. Danach folgten auswärts elf sieglose Punktspiele (sechs Punkte).

„Hansa-Offensive ein Brett“

Die Meppener, die den Gegner gegen Braunschweig und im Pokal gesehen haben, wissen, dass Rostock zurzeit von der Offensive zehrt. „Das ist ein Brett“, warnt Neidhart. Gegen den VfB Stuttgart sahen die Emsländer viel Potenzial. Hansa zog mit dem 2:0 in die zweite DFB-Pokalrunde (Gegner: 1. FC Nürnberg) ein. In der variablen Angriffsreihe haben Neuzugang Cebio Soukou (3), Pascal Breier, Marco Königs und Del-Angelos Williams (alle 1) getroffen.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN